UniCredit setzt Aktienrückkauf über 77 Millionen EUR fort
Bank erhöht Bestand eigener Aktien auf 31 Millionen Stück und stärkt Kapitalstruktur

Die UniCredit S.p.A. hat in der vergangenen Woche den Rückkauf eigener Aktien fortgesetzt. Nach Angaben des Instituts wurden im Zeitraum vom 27. bis 31. Oktober insgesamt 1,2 Millionen Stammaktien erworben. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 63,0655 EUR je Aktie. Damit belief sich das gesamte Rückkaufvolumen auf rund 77,1 Millionen EUR.
Mit Abschluss dieser Transaktion hält UniCredit derzeit 31,0 Millionen eigene Aktien. Dies entspricht etwa 2,0 Prozent des gesamten Grundkapitals der Bank. Der Rückkauf erfolgt im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms, das Teil der Kapitalrückführungsstrategie des Instituts ist. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Kapitalstruktur zu optimieren und den Wert für die Aktionäre zu steigern.
Die Käufe erfolgten über regulierte Märkte und wurden gemäß den geltenden europäischen Marktregularien durchgeführt. Das Institut betonte, dass alle Transaktionen transparent und in Einklang mit den Bestimmungen der Europäischen Marktmissbrauchsverordnung abgewickelt wurden.
UniCredit gehört zu den größten Finanzgruppen Europas und verfolgt seit einiger Zeit eine aktive Politik der Kapitalrückführung an ihre Anteilseigner. Bereits in den vorangegangenen Monaten hatte die Bank mehrfach eigene Aktien erworben. Die Höhe und Geschwindigkeit der Rückkäufe hängen dabei von den Marktbedingungen sowie den aufsichtsrechtlichen Vorgaben ab.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseAnalysten beobachten die Entwicklung aufmerksam, da die Rückkäufe nicht nur die Kapitalquote, sondern auch die Kursentwicklung der Aktie beeinflussen können. Nach Bekanntgabe der jüngsten Käufe verzeichnete die UniCredit-Aktie einen leichten Rückgang und lag zuletzt bei rund 63 EUR.


