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UBS verliert Nahost-Banker kurz nach deren Verpflichtung

Mehrere erfahrene Wealth-Management-Banker verlassen die UBS – weniger als zwei Jahre nach ihrer Einstellung im Nahen Osten.

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UBS verliert Nahost-Banker kurz nach deren Verpflichtung

Die UBS Group AG hat im Nahen Osten mehrere erfahrene Banker in der Vermögensverwaltung verloren. Besonders brisant: Die Abgänge betreffen Mitarbeiter, die erst im Jahr 2024 zur Bank gestoßen waren – ein deutliches Zeichen für den harten Wettbewerb um Talente in der Region.

Zu den Abgängen zählen Banker, die UBS erst 2024 von der britischen Großbank HSBC Holdings Plc abgeworben hatte. Dies bestätigten mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber Bloomberg. Namentlich bekannt sind Rana Al Emam und Ali Khunji, die beide zuvor für HSBC tätig gewesen waren.

Strategische Rollen im Nahen Osten

Al Emam war von der UBS gezielt eingestellt worden, um das Geschäft in Abu Dhabi auszubauen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gelten als eines der wichtigsten Wachstumszentren für die globale Vermögensverwaltung. Khunji hingegen sollte die Wealth-Management-Einheit der UBS in Bahrain sowie in der Ostprovinz von Saudi-Arabien leiten – zwei weiteren strategisch bedeutsamen Märkten in der Golfregion.

Der Nahe Osten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der umkämpftesten Schauplätze im globalen Private Banking entwickelt. Internationale Großbanken wie UBS, HSBC, Julius Bär und viele weitere buhlen intensiv um qualifizierte Relationship Manager, die Zugang zu den vermögenden Kunden der Region mitbringen. Das hohe Vermögenswachstum in den Golfstaaten, getrieben durch Öleinnahmen und eine wachsende Unternehmerschicht, macht die Region besonders attraktiv.

Intensiver Talentwettbewerb in der Golfregion

Für die UBS ist der Verlust dieser Banker ein Rückschlag in einer Region, in der die Schweizer Großbank ihre Präsenz gezielt ausgebaut hat. Gerade nach der Übernahme der Credit Suisse im Jahr 2023 versucht die UBS, ihre globale Marktstellung im Wealth Management zu festigen und auszuweiten. Der Nahe Osten spielt dabei eine zentrale Rolle.

Das Abwerben von Bankern zwischen Konkurrenten ist im Wealth Management keine Seltenheit – im Gegenteil. Erfahrene Berater nehmen häufig ihr Kundennetzwerk mit, wenn sie den Arbeitgeber wechseln. Dies macht solche Abgänge für die betroffenen Institute besonders schmerzhaft. Dass die UBS die betreffenden Banker erst 2024 von HSBC geholt hatte und sie nun bereits wieder verloren hat, unterstreicht die Dynamik und Volatilität des Talentemarkts in der Region.

Für deutsche Privatanleger und Beobachter des Finanzmarkts zeigt dieser Vorgang, wie intensiv der globale Wettbewerb um Vermögensverwaltungsmandate im Nahen Osten geworden ist – und welche Herausforderungen selbst eine der weltgrößten Privatbanken dabei zu bewältigen hat.

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