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UBS streicht weitere Hunderte Stellen in EMEA-Region

Die Schweizer Großbank setzt ihre Restrukturierung nach der Credit-Suisse-Übernahme fort und baut erneut mehrere Hundert Stellen ab.

UBS streicht weitere Hunderte Stellen in EMEA-Region

UBS Group AG hat eine neue Welle von Stellenabbau eingeleitet und streicht mehrere Hundert Positionen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA). Die Entlassungen sind die jüngste Phase im langfristigen Restrukturierungsplan der Bank nach der Übernahme der Credit Suisse im Jahr 2023 – ein Prozess, der nun in sein drittes Jahr geht.

Die Stellenstreichungen betreffen laut Berichten von Reuters, Bloomberg und Investing.com in erster Linie Supportfunktionen innerhalb der Organisation. Darüber hinaus sind jedoch auch einige kundennahe Bankrollen von der Umstrukturierung betroffen. Ziel ist es, Abläufe zu straffen, Doppelstrukturen zu beseitigen und die beiden ehemals eigenständigen Finanzinstitute zu einer einheitlichen Organisation zusammenzuführen.

Um die Auswirkungen der Entlassungen abzufedern, bietet UBS einem Teil der betroffenen Mitarbeiter alternative Positionen innerhalb des Unternehmens an. Diese Strategie entspricht dem erklärten Ziel der Bank, Stellenverluste so gering wie möglich zu halten – sowohl im Heimatmarkt Schweiz als auch weltweit. Zudem verfolgt UBS aktiv die Strategie, bislang extern vergebene Tätigkeiten wieder ins Unternehmen zu holen, was als Instrument zur Talentbindung und zur Reduzierung von Entlassungen dient.

Integration nach Credit-Suisse-Übernahme schreitet voran

Seit der Notübernahme der Credit Suisse im Jahr 2023 – die rund 45.000 zusätzliche Mitarbeiter und eine Gesamtbelegschaft von knapp 120.000 Personen mit sich brachte – managt UBS seine Personalstruktur konsequent. Seitdem hat die Bank ihren Personalbestand um rund 17.500 Stellen reduziert.

Obwohl die aktuellen Kürzungen erheblich sind, bewegen sie sich im Rahmen des langfristigen Integrationsfahrplans der Bank. Nach dem Abschluss des Deals gingen erste Prognosen davon aus, dass UBS bis zu 35.000 Stellen streichen müsste, um die notwendigen Effizienzgewinne zu erzielen. Neben dem Personalabbau hat die Bank auch nicht zum Kerngeschäft gehörende Einheiten verkauft und Doppelrollen konsolidiert, um ihre Bilanz und ihren operativen Fußabdruck zu verschlanken.

Für die Schweiz allein hat UBS bereits früher kommuniziert, dass im Zuge der Integration rund 3.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten – eine Zahl, die von Analysten als wichtiger Maßstab für den Fortschritt der Integration beobachtet wird.

Märkte reagieren positiv auf Restrukturierungsnachrichten

Die Finanzmärkte reagierten positiv auf die Meldungen: Die Aktie der UBS Group AG stieg um 1,2 Prozent, was das Vertrauen der Investoren in die Fähigkeit der Bank widerspiegelt, ihre Integrationsstrategie umzusetzen und die Kosten effektiv zu steuern.

Dennoch ist die Restrukturierung noch lange nicht abgeschlossen. Mit der Materie vertraute Quellen deuten darauf hin, dass in der zweiten Jahreshälfte weitere Stellenkürzungen zu erwarten sind, während die Bank ihre Organisationsstruktur weiter verfeinert. Für Investoren und Mitarbeiter gleichermaßen bleibt die zentrale Frage, ob UBS die notwendigen Kostensenkungsmaßnahmen mit der Aufrechterhaltung von Kundenbeziehungen und operativer Stabilität in Einklang bringen kann.

Das Management der Bank betont weiterhin, dass die Integration zwar ein komplexer und schwieriger Prozess sei, aber für die langfristige Gesundheit und Rentabilität des kombinierten Instituts unerlässlich bleibe. Die Berichterstattung von Reuters, Bloomberg und Investing.com ist in Bezug auf die Natur und die Absicht der Entlassungen weitgehend deckungsgleich: Alle Quellen sind sich einig, dass die Kürzungen eine direkte Folge der Credit-Suisse-Integration sind und dass die Bank ernsthaft bemüht ist, betroffenen Mitarbeitern interne Versetzungsoptionen anzubieten.

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