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UBS schließt Credit-Suisse-Migration bis Ende 2026 ab

Die Schweizer Großbank erreicht den letzten Meilenstein bei der Integration der übernommenen Credit Suisse.

UBS schließt Credit-Suisse-Migration bis Ende 2026 ab

Die UBS steht unmittelbar vor dem Abschluss der Kundenmigration von der übernommenen Credit Suisse. Sabine Keller-Busse, Schweiz-Chefin der UBS, gab am Donnerstag bekannt, dass die Bank Ende März mit der Abschaltung der Credit-Suisse-Systeme beginnen werde. Der gesamte Migrationsprozess soll bis Ende 2026 vollständig abgeschlossen sein.

Die Integration der Credit Suisse gilt als eine der größten Herausforderungen in der Geschichte des Schweizer Bankenwesens. Seit der Notübernahme im März 2023 arbeitet die UBS daran, die Systeme, Kunden und Prozesse des ehemaligen Konkurrenten in die eigene Infrastruktur zu überführen. Mit der bevorstehenden Systemabschaltung nähert sich dieses Mammutprojekt seinem Ende.

Geopolitische Unsicherheiten und starker Franken belasten

Keller-Busse sprach auf der Veranstaltung auch über wirtschaftliche und politische Herausforderungen. Sie bezeichnete die Unberechenbarkeit der US-Politik als ein wesentliches Problem für die Bank und die Schweizer Wirtschaft. Gleichzeitig hob sie den starken Schweizer Franken als Belastungsfaktor hervor und äußerte Unsicherheit darüber, wie lange die Wirtschaft die aktuelle Situation noch verkraften könne.

Bei den viel diskutierten US-Zöllen sieht sich die UBS selbst weniger betroffen. Keller-Busse erklärte, dass Zölle für das Unternehmen als Dienstleister nicht direkt relevant seien. Größere Auswirkungen erwartet sie hingegen von der technologischen Entwicklung.

Technologie als größte Disruption im Finanzsektor

Die UBS-Managerin betonte, dass generative künstliche Intelligenz und andere neue Technologien disruptiver auf den Finanzsektor wirken würden als Handelszölle. Sie sieht in der Technologie die größte Herausforderung für den Finanzplatz insgesamt. Diese Einschätzung teilen viele Branchenexperten, die KI als fundamentalen Wandlungstreiber im Bankgeschäft betrachten.

Zur strategischen Ausrichtung der Bank äußerte sich Keller-Busse ebenfalls klar: Die UBS plane keinen Ausbau des Investmentbankings und halte an ihrem bestehenden Geschäftsmodell fest. Damit signalisiert die Bank Stabilität und Kontinuität nach Jahren des Integrationsstresses – ein klares Signal an Kunden und Investoren gleichermaßen.

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