ANZEIGE

Türkische Investmentfonds in der Krise: Wie die Blase platzte

Die Aufsichtsbehörden ordneten die Liquidation von 131 Fonds an, nachdem eine 20-Milliarden-Dollar-Blase geplatzt ist.

• 5 Min
Türkische Investmentfonds in der Krise: Wie die Blase platzte

Die türkische Investmentfondsbranche steckt in einer sich vertiefenden Krise. Die Aufsichtsbehörden hatten im vergangenen Monat die Liquidation von 131 Fonds angeordnet, die von sieben Vermögensverwaltern betreut wurden. Zuvor hatten einige gewarnt, sie könnten die Auszahlungsanfragen der Anleger nicht mehr bedienen.

Innerhalb von nur drei Jahren hatten die Fonds ein Vermögen von mehr als 20 Milliarden Dollar erreicht. Fast eine halbe Million Anleger – darunter Politiker, ehemalige Beamte und Prominente – suchten nach überdurchschnittlichen Renditen, um den abwertenden Lira und die hohe Inflation auszugleichen. Diese Expansion setzte sich fort, obwohl türkische Behörden geltend machten, dass einige Fonds zur Marktmanipulation genutzt wurden. Die Krise riss die Aktienmärkte in einen Bärenmarkt: Der Hauptindex verzeichnete im September seinen schlechtesten Monat seit 2008.

Die Türkei hatte ihre Geldpolitik straff gehalten, um die Inflation zu zügeln und lira-denominierte Sparanlagen zu fördern. Das steigerte das Interesse an Fonds, die Renditen oberhalb der Inflationsrate und der lokalen Einlagenzinsen boten. Einige dieser Investmentfonds konzentrierten sich auf einzelne Aktien oder Vermögenswerte, während andere nur über eine Handvoll Anleger verfügten. Einige Fonds handelten zuletzt notierte Small-Cap-Aktien, bei denen die geringere Liquidität zu starken Kursschwankungen führte – was wiederum die täglichen Renditen der diese Aktien haltenden Fonds erhöhte.

**Warnungen vor Manipulation

Türkische Beamte hatten bereits im November 2025 vor Manipulationen durch Investmentfonds gewarnt. „Wir wissen, dass diese Manipulationen insbesondere über bestimmte Fonds durchgeführt werden“, sagte Finanzminister Mehmet Simsek und fügte hinzu, dass regulatorische Lücken geschlossen würden. Omer Gonul, damals Vorsitzender des türkischen Kapitalmarktausschusses (SPK), erklärte, die Aufsichtsbehörden überwachten die zur Umgehung von Vorschriften genutzten Fonds und warnten, dass Verwalter mit Strafen einschließlich der Aberkennung der Lizenz rechnen müssten.

Zwei Vermögensverwalter im Zentrum der Turbulenzen, Tera Portfoy und Pusula Portfoy, expandierten vor der Krise rasch. Tera und Pusula haben nicht auf die Anfragen von Reuters zur Stellungnahme reagiert. Das verwaltete Vermögen der türkischen Portfolioverwaltung stieg laut Daten des Kapitalmarktausschusses im August 2026 auf 329 Milliarden Dollar, verglichen mit 246 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Das verwaltete Vermögen von Tera stieg im selben Zeitraum um mehr als das Zehnfache auf 14,3 Milliarden Dollar, während das Vermögen von Pusula aufgrund einströmender Anleger um den Faktor 13 auf 13,2 Milliarden Dollar sprang.

Bis Ende August belegte Tera den sechsten und Pusula den achten Platz unter den türkischen Portfolioverwaltern. Jeder Anteil am gesamten verwalteten Vermögen überstieg 4 Prozent, was sie zu den größten nicht-bankseitigen Unternehmen der Branche machte. Einige Fonds meldeten starke Anstiege bei Vermögen und Anlegern. Der Hedge-Fonds TLY von Tera erzielte zwischen Januar und Juli 2025, als er weniger als 200 Anleger hatte, in Lira gerechnet eine Rendite von 747 Prozent. Nachdem er im Juli einem breiteren Anlegerkreis zugänglich wurde, kletterte seine kumulierte Rendite bis September auf mehr als 15.000 Prozent in Lira gerechnet. TLY zog 102.616 Anleger an und wuchs auf ein Vermögen von 5 Milliarden Dollar – wodurch er zum größten der liquidierten Fonds wurde. Ihm folgte der Geldmarktfonds TP2 von Tera mit einem Vermögen von 4,6 Milliarden Dollar und rund 167.000 Anlegern. TP2 erzielte in diesem Zeitraum eine Rendite von 123 Prozent für die Anleger, während die Inflationsrate bei 60 Prozent lag.

**

Wer in die Krise hineingezogen wurde

Die Aufsichtsbehörden haben ihre Untersuchung wegen vermuteter Marktmanipulation an Aktien- und Fondsmärkten ausgeweitet. Justizminister Akin Gurlek sagte, die Zahl der Beschuldigten sei auf 217 gestiegen, wobei 56 inhaftiert sind, bis ihre Prozesse beginnen. Fatma Betul Sayan Kaya, stellvertretende Vorsitzende der regierenden AKP von Präsident Tayyip Erdogan, trat von ihren Parteiamtern zurück, nachdem ein Oppositionspolitiker behauptet hatte, sie und ihr Ehemann hätten beim Handel mit Ozata Denizcilik-Aktien vor dem Aufkommen der Turbulenzen erhebliche Gewinne erzielt. Die Aktien sind Teil einer umfassenderen Untersuchung zur Marktmanipulation. Kaya erklärte auf X, sie halte es für notwendig, politische Verantwortung zu übernehmen, während die Vorwürfe geprüft würden. Sie kommentierte dies nicht weiter.

Zu den Inhaftierten gehören leitende Angestellte, die mit Tera und Pusula verbunden sind. Erkan Kilimci, ein ehemaliger Vizegouverneur der Zentralbank, der später Executive bei Tera wurde, wurde ebenfalls inhaftiert, wie der Sender NTV berichtete. Kilimci sagte in einem LinkedIn-Beitrag vor seiner Inhaftierung, es sei „unpünktlich“ gewesen, dass sein Name aufgrund der hohen Position bei Tera, die er drei Monate innehatte, mit den Vorwürfen in Verbindung gebracht worden sei. In seinem Beitrag ging Kilimci nicht direkt auf die Vorwürfe ein, und Reuters konnte keine Vertretung Kilimcis für weitere Kommentare erreichen. Kayas Berater reagierte nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme.

Der Hauptindex von Istanbul schloss am Donnerstag um 2,5 Prozent höher, als umfassende Änderungen an seinen Bestandteilen wirksam wurden, wodurch Aktien, die in die Krise verwickelt waren, entfernt wurden. Der SPK erklärte, die Liquidation der Fonds werde sechs Monate dauern. Anleger in bestimmten Fonds mit Nettoinvestitionen unter 1 Million Lira (20.396 Dollar) erhalten eine vollständige Rückerstattung. Anleger mit 1 Million Lira oder mehr Investition erhalten eine Zwischenzahlung von 1 Million Lira. Der türkische Einlagensicherungsfonds für Spareinlagen hat Konten für Anleger eröffnet, die das zurückgeben wollen, was die Behörden als „übermäßige Gewinne“ aus dem Verkauf von Fonds beschreiben.

**Was als Nächstes geschehen könnte

Analysten von JPMorgan sagten voraus, dass die Turbulenzen in der Fondsbewegung „bedeutende Abwärtsrisiken“ für die Prognose des türkischen BIP-Wachstums von 3 Prozent im Jahr 2026 mit sich bringen. Es bleibt unklar, wie hoch der Gesamtverlust für die Anleger ausfallen wird. Das Augenmerk richtet sich nun auf die Preise, zu denen die Vermögenswerte der Fonds in Bargeld umgewandelt werden können, da viele Fonds dünn gehandelte Aktien halten, was den Prozess möglicherweise kompliziert.

Für deutsche Anleger ist die Entwicklung ein anschauliches Beispiel dafür, wie schnell sich Fonds, die auf illiquide Einzelwerte setzen, in eine Schieflage manövrieren können. Die Kombination aus hoher Inflation, straffer Geldpolitik und dem Streben nach Rendite oberhalb der Teuerungsrate hatte in der Türkei einen Sog entfacht, der nun in einer großangelegten Liquidation mündet.

Türkei InvestmentfondsFonds Liquidation TürkeiMarktmanipulation TürkeiTera PortfoyPusula PortfoyLira InflationSpk KapitalmarktausschussBärenmarkt Istanbul

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.