TTM Technologies sichert sich 200-Millionen-Dollar-Auftrag von Raytheon
Aktie steigt um 2,8% nach Bekanntgabe der mehrjährigen Vereinbarung für Raketenabwehrsysteme

Die Aktie von TTM Technologies Inc (NASDAQ:TTMI) legte am Donnerstag im vorbörslichen Handel um 2,8 Prozent zu. Auslöser war die Bekanntgabe einer mehrjährigen Vereinbarung mit dem US-Rüstungskonzern Raytheon. Der Deal hat ein potenzielles Volumen von 200 Millionen US-Dollar über drei Jahre.
TTM Technologies wird Hochfrequenzbaugruppen, elektronische Hardware und Leiterplatten für Raytheons Lower Tier Air and Missile Defense Sensor (LTAMDS)-Programm liefern. Das kalifornische Unternehmen hatte bereits die Entwicklungs- und Produktionsvorbereitungsphase des LTAMDS-Programms unterstützt. Nun erfolgt die Ausweitung auf die Serienproduktion.
Im Rahmen der Vereinbarung wird TTM das Beam Forming Network, gedruckte Schaltungsplatinen und spezialisierte Baugruppen für die LTAMDS- und GhostEye-Radarsysteme entwerfen, fertigen und testen. Die mehrjährige Verpflichtung ermöglicht es dem Unternehmen, gezielt in Produktionskapazitäten zu investieren und die Lieferketten zu stabilisieren.
Strategische Bedeutung für beide Partner
"Diese bedeutende Vereinbarung bekräftigt unsere langjährige Partnerschaft mit Raytheon und spiegelt die wachsende Bedeutung einer widerstandsfähigen und vertrauenswürdigen, in den USA ansässigen Elektronikfertigung für die integrierte Luft- und Raketenabwehr wider", erklärte Catherine Gridley, Executive Vice President und Präsidentin des Aerospace & Defense-Bereichs von TTM Technologies.
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Zur AktienanalyseFür Raytheon bietet die Vereinbarung Planungssicherheit bei gleichzeitiger Kostensenkung. Mike Mills, Vice President der LTAMDS- und GhostEye-Programme bei Raytheon, betonte: "Die Etablierung dieses Mehrjahresvertrags ermöglicht es uns, unseren beschleunigten Lieferplan einzuhalten und gleichzeitig die Kosten zu senken."
Der Auftrag unterstreicht die strategische Bedeutung von TTM Technologies als Zulieferer für kritische Verteidigungssysteme. Die langfristige Ausrichtung der Vereinbarung gibt dem Unternehmen die nötige Sicherheit für Investitionen in Produktionsanlagen und Personal. Für Anleger signalisiert der Deal eine stabile Auftragslage im hochmargigen Verteidigungsgeschäft.

