Trumps Rede treibt US-Anleiherenditen auf 4,37 Prozent
Inflationssorgen nach Trumps Auftritt belasten Staatsanleihen weltweit und lassen die Renditen deutlich ansteigen.

Die Rede von US-Präsident Donald Trump hat die Anleihemärkte in Aufruhr versetzt. Steigende Energiepreise im Nachgang des Auftritts schürten Inflationsängste und trieben die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf rund 4,37 Prozent. Betroffen waren nicht nur amerikanische, sondern auch internationale Staatsanleihemärkte.
Der Anstieg markiert eine deutliche Bewegung gegenüber dem Niveau vor dem Iran-Krieg, der Ende Februar begann. Damals notierten die Renditen zehnjähriger US-Treasuries noch knapp unter der Marke von 4,00 Prozent. Seitdem befinden sich die Märkte auf einer ausgeprägten Achterbahnfahrt.
Hin- und Hergerissen zwischen Inflation und Wachstumssorgen
In den Wochen nach Kriegsbeginn dominierten zunächst Inflationsbedenken das Marktgeschehen. Investoren fürchteten, dass steigende Preise die US-Notenbank Federal Reserve daran hindern könnten, die Leitzinsen weiter zu senken. Höhere Renditen sind dabei die direkte Folge sinkender Anleihekurse.
Ende März drehte sich die Stimmung jedoch: Sorgen um eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums gewannen die Oberhand und drückten die Renditen vorübergehend wieder nach unten. Dieses Wechselspiel verdeutlicht, wie angespannt die Lage an den Anleihemärkten derzeit ist.
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Zur AktienanalyseAm Donnerstag setzten sich die Inflationssorgen erneut durch und katapultierten die Renditen auf das aktuelle Niveau von rund 4,37 Prozent. Für deutsche Anleger ist dies bedeutsam, da steigende US-Renditen in der Regel auch Druck auf europäische Staatsanleihen ausüben und die Finanzierungskosten weltweit beeinflussen. Zudem verteuern höhere Renditen Kredite für Unternehmen und Verbraucher, was das Wirtschaftswachstum bremsen kann.


