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Trump-Xi-Gipfel könnte sich wegen Kriegskoordination verzögern

US-Finanzminister Bessent erklärt mögliche Verschiebung des Treffens zwischen Trump und Xi Jinping.

Trump-Xi-Gipfel könnte sich wegen Kriegskoordination verzögern

Ein geplantes Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping steht offenbar unter einem schlechten Stern. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte am Montag in einem CNBC-Interview, dass der Gipfel aus logistischen Gründen möglicherweise nicht wie geplant Ende August stattfinden wird.

Bessent betonte dabei ausdrücklich, dass eine etwaige Verschiebung nichts mit Trumps jüngster Forderung an China zu tun habe. Trump hatte Peking zuletzt unter Druck gesetzt, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu übernehmen – eine strategisch bedeutsame Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels verläuft.

Kriegskoordination als Grund für Verzögerung

Laut Bessent liegt der eigentliche Grund für eine mögliche Verschiebung darin, dass Trump in Washington bleiben wolle, um laufende Kriegsanstrengungen zu koordinieren. Der US-Präsident selbst hatte bereits am Wochenende in einem Interview mit der Financial Times angedeutet, dass sich der Gipfel verzögern könnte.

Die Signale aus Washington dürften an den internationalen Finanzmärkten aufmerksam beobachtet werden. Ein Treffen zwischen Trump und Xi gilt als wichtiges Signal für die Entwicklung der US-chinesischen Handelsbeziehungen, die seit Monaten durch gegenseitige Zölle belastet sind.

Für deutsche Anleger und Exporteure ist das Verhältnis zwischen Washington und Peking von besonderer Bedeutung. China ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, und eine weitere Eskalation der geopolitischen Spannungen könnte globale Lieferketten und Exportmärkte belasten.

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