Trump verteidigt Hegseth und weist Washington-Post-Bericht zurück
US-Präsident Trump erklärt sich „äußerst zufrieden" mit Verteidigungsminister Hegseth und dementiert Berichte über Spannungen im Kabinett.

US-Präsident Donald Trump hat sich am Donnerstag öffentlich hinter seinen Verteidigungsminister Pete Hegseth gestellt. In einer Erklärung über soziale Medien schrieb Trump, er sei „äußerst zufrieden mit der Arbeit, die Pete Hegseth leistet". Damit reagierte er direkt auf einen Medienbericht, der Spannungen zwischen den beiden Männern nahegelegt hatte.
Auslöser war ein Bericht der Washington Post vom Mittwoch. Demnach soll Trump in einer Kabinettssitzung der vergangenen Woche seinen Frust gegenüber Hegseth über Munitionsengpässe geäußert haben. Laut dem Bericht fühlte sich der Präsident über den tatsächlichen Stand der Waffenbestände getäuscht.
Trump dementiert Bericht über Munitionsengpässe
Trump wies diese Darstellung entschieden zurück. Er betonte, dass „alles außergewöhnlich verlaufen sei, einschließlich unseres Angriffs auf Venezuela" sowie im Iran, „wo das Land dezimiert wurde". Zudem erklärte der Präsident, dass Rüstungsunternehmen derzeit die größte Anzahl an Werken und Fabriken in der Geschichte des Landes errichten würden – ein klares Signal, dass er die Lage bei den Waffenbeständen als positiv bewertet.
Hegseth, der seit Beginn der zweiten Trump-Amtszeit als Verteidigungsminister fungiert, stand in den vergangenen Monaten wiederholt im Fokus der Öffentlichkeit. Die Berichte über angebliche Unstimmigkeiten im Verteidigungsministerium hatten zuletzt für Aufmerksamkeit gesorgt und Fragen über die Stabilität des Kabinetts aufgeworfen.
Harte Worte gegen Informanten: Trump kündigt Strafverfolgung an
In einem separaten Beitrag in den sozialen Medien verschärfte Trump seinen Ton gegenüber denjenigen, die interne Informationen an die Presse weitergeben. Der Präsident bezeichnete solche Leaks als „landesverräterisch" und kündigte an, dass die Behörden Personen verfolgen, die vertrauliche Informationen durchsickern lassen. Dabei stellte er in Aussicht, dass langjährige Haftstrafen angestrebt würden.
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Zur AktienanalyseDiese Ankündigung unterstreicht den zunehmend konfrontativen Umgang der Trump-Administration mit kritischer Berichterstattung und internen Informationsquellen. Für Medien und Regierungsmitarbeiter in Washington sendet dies ein deutliches Warnsignal.
Die Auseinandersetzung zwischen dem Weißen Haus und der Washington Post ist kein Einzelfall. Trump hat während beider Amtszeiten wiederholt etablierte Medien als unzuverlässig bezeichnet und Berichte, die sein Kabinett in einem negativen Licht erscheinen lassen, öffentlich angegriffen. Die Frage, wie es tatsächlich um die US-amerikanischen Waffenbestände und Rüstungskapazitäten steht, bleibt dabei für Beobachter und Verbündete weltweit von strategischer Bedeutung.


