ANZEIGE

Trump-Regierung unter Druck: Transatlantische Spannungen und republikanische Revolte

Außenpolitische Konflikte und wachsender Widerstand in der eigenen Partei setzen US-Präsident Trump zunehmend zu.

•• 3 Min
Trump-Regierung unter Druck: Transatlantische Spannungen und republikanische Revolte

Die Trump-Regierung sieht sich mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Sowohl auf internationaler Ebene als auch innerhalb der eigenen Partei wächst der Widerstand gegen die Politik des US-Präsidenten. Während Außenminister Marco Rubio in Europa um Vertrauen wirbt, rebellieren republikanische Abgeordnete erstmals offen gegen zentrale Vorhaben Trumps.

Rubio betonte bei seinem Europa-Besuch, dass die Interessen der USA und Europas "untrennbar miteinander verbunden" seien. Die USA hätten "nicht die Absicht, ihre tiefe Allianz mit Europa aufzugeben". Er verwies auf die US-Führungsrolle bei der Lösung des Gaza-Konflikts und bei Fortschritten zur Beendigung des Ukraine-Kriegs – Bereiche, in denen multilaterale Organisationen wie die UN versagt hätten. Gleichzeitig forderte er eine "wiederbelebte Allianz", die nicht "die höfliche Vorgabe aufrechterhält, dass unsere Lebensweise nur eine unter vielen ist".

Diese Worte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Trump Europa wiederholt für übermäßige Sicherheitsabhängigkeit kritisiert und NATO-Partner zu höheren Verteidigungsausgaben drängt. Seine Bestrebungen, Grönland zu erwerben, haben zusätzlich für Irritationen bei europäischen Führungspersönlichkeiten gesorgt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte vor "äußeren Kräften, die versuchen, unsere Union von innen zu schwächen" und betonte die Notwendigkeit größerer europäischer Unabhängigkeit "in jeder Dimension, die unsere Sicherheit und unseren Wohlstand betrifft".

Republikanische Revolte im Kongress

Im Inland zeigen sich erstmals deutliche Risse in der republikanischen Geschlossenheit. Das US-Repräsentantenhaus stimmte für die Aufhebung von Trumps Zöllen auf kanadische Waren – ein symbolischer, aber bedeutsamer Affront. Der Beschluss kam nur zustande, weil drei Republikaner die Parteilinie brachen. Trumps Vergeltungsdrohungen konnten das Ergebnis nicht verhindern und offenbarten das Versagen der republikanischen Führung, bei seiner wirtschaftspolitischen Kernagenda Disziplin zu wahren.

Auch prominente republikanische Politiker wie Abgeordneter Thomas Massie und Senator Thom Tillis äußern zunehmend offene Kritik. Dies fällt zusammen mit hartnäckig niedrigen Zustimmungswerten für Trump, insbesondere hinsichtlich seiner Wirtschaftspolitik und der hohen Preise. Eine AP-NORC-Umfrage ergab, dass die Mehrheit der Amerikaner den Einsatz von Abschiebungskräften als zu weitreichend empfindet, was den republikanischen Vorteil beim Thema Einwanderung schmälert.

Kontroversen belasten die Regierung

Weitere Rückschläge musste die Regierung bei ihrer Anti-Immigrationskampagne in Minnesota hinnehmen. Nach öffentlichem Aufschrei und der Tötung zweier US-Bürger in Minneapolis zog die Regierung ihre Maßnahmen zurück. Über 266 Unternehmen warnten, die Bundesmaßnahmen bedrohten die freien Märkte.

Politische Skandale lenken zusätzlich ab. Ein rassistischer Social-Media-Post vom Präsidenten-Account, der die Obamas als Affen darstellte, zog scharfe Kritik selbst von engen Verbündeten wie Senator Tim Scott nach sich. Das Weiße Haus schob die Schuld auf einen ungenannten Mitarbeiter, Trump verurteilte das Bild später ohne Entschuldigung. Zudem lehnte eine Bundesjury überraschend die Anklage gegen sechs demokratische Abgeordnete wegen Aufruhr ab – ein höchst ungewöhnlicher Vorgang.

Finanzpolitische Blockade

Besondere Brisanz entwickelt der Konflikt um die Federal Reserve. Senator Tillis blockiert alle Trump-Nominierungen für die Fed, einschließlich Kevin Warsh, bis das Justizministerium seine Untersuchung gegen Fed-Chef Jerome Powell einstellt. Powell bezeichnet die Ermittlungen als Vergeltungsmaßnahme. Während Trump Powell als korrupt oder inkompetent angreift, signalisieren mehrere Republikaner im Bankenausschuss des Senats, dass Powell kein Verbrechen begangen habe – ein deutliches Zeichen für internen Widerstand gegen Trumps Angriffe auf die Unabhängigkeit der Zentralbank.

Die Veröffentlichung der Jeffrey-Epstein-Akten, die Trump und Regierungsmitglieder wie Handelsminister Howard Lutnick erwähnen, belastet die Regierung zusätzlich. Lutnick gab zu, Epsteins Insel 2012 besucht zu haben. Trump hatte sich zunächst gegen die Freigabe der Akten gestemmt, änderte aber seine Meinung, als republikanische Stimmen gegen ihn zunahmen.

TrumpUSARepublikanerTransatlantische BeziehungenFederal ReserveUs-PolitikNATOEuropaKongress

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.