ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Trump Media startet kostenpflichtigen Echtzeit-Datendienst für Truth Social

Die neue „Truth API" liefert Unternehmen schnelleren Zugriff auf marktbewegende Posts von Trumps Konto.

Trump Media startet kostenpflichtigen Echtzeit-Datendienst für Truth Social

Die Trump Media and Technology Group hat am 1. August ihren neuen kostenpflichtigen Datendienst offiziell gestartet. Die sogenannte „Truth API" bietet Unternehmen einen schnelleren, lizenzierten Echtzeit-Zugriff auf Beiträge von Präsident Donald Trump und anderen führenden Konten auf der Plattform Truth Social.

Interims-CEO Kevin McGurn erklärte in einer Pressemitteilung anlässlich des Starts: „Die Märkte reagieren bereits auf Truth-Social-Posts. Die Truth API liefert einen direkten, lizenzierten Echtzeit-Feed der marktbewegendsten ‚Truths' der Plattform und treibt gleichzeitig unsere Strategie voran, proprietäre Vermögenswerte durch einen margenstarken, wiederkehrenden Umsatzstrom zu monetarisieren."

Obwohl Trump in der offiziellen Ankündigung nicht explizit namentlich genannt wird, ist sein Konto @realDonaldTrump mit Abstand das größte auf Truth Social. Stand Samstag zählt es 13 Millionen Follower. Der Präsident veröffentlicht dort regelmäßig als Erster seine folgenreichsten politischen Entscheidungen – darunter zuletzt auch Aktualisierungen zum Krieg mit dem Iran.

Politischer Gegenwind aus dem US-Senat

Der Start des Dienstes erfolgt nicht ohne Kontroversen. Die demokratischen Senatoren Adam Schiff aus Kalifornien und Elizabeth Warren aus Massachusetts hatten den neuen Dienst bereits im Vorfeld scharf kritisiert. In einem Brief vom Dienstag forderten sie die US-Börsenaufsicht SEC auf, zu untersuchen, ob das Unternehmen gegen geltendes Recht verstößt.

„Dies scheint ein empörender Missbrauch des Präsidentenamtes zum persönlichen Vorteil zu sein, der Privatanleger und die Integrität unserer Märkte untergräbt, während die Wall Street und andere wohlhabende Insider bereichert werden", schrieben die beiden Senatoren in ihrem an SEC-Vorsitzenden Paul Atkins gerichteten Schreiben. Die SEC lehnte gegenüber dem US-Sender CNBC eine Stellungnahme zu dem Brief ab.

Trumps Familie als größter Aktionär

Hintergrund der politischen Debatte ist die enge Verflechtung zwischen dem Präsidentenamt und dem börsennotierten Unternehmen. Trumps Familie ist der größte Aktionär von Trump Media, dem Unternehmen, das Truth Social betreibt. Kritiker sehen darin einen strukturellen Interessenkonflikt: Wer frühzeitig Zugang zu Trumps Posts erhält, könnte an den Finanzmärkten profitieren, bevor die breite Öffentlichkeit reagieren kann.

Die neue API richtet sich explizit an Unternehmen, die von der Marktrelevanz der Plattform profitieren wollen. McGurn betonte, dass der Dienst einen „direkten, lizenzierten" Kanal darstelle – ein Hinweis darauf, dass Trump Media die kommerzielle Nutzung von Inhalten auf der Plattform künftig stärker kontrollieren und monetarisieren will.

Für deutsche Anleger ist der Vorgang relevant, da Trumps Ankündigungen auf Truth Social in der Vergangenheit wiederholt unmittelbare Auswirkungen auf globale Märkte hatten – etwa bei Zollankündigungen oder geopolitischen Entwicklungen. Ein lizenzierter Echtzeit-Datendienst könnte die Informationsasymmetrie zwischen institutionellen und privaten Anlegern weiter vergrößern.

Trump MediaTruth ApiTruth SocialSECDatendienstEchtzeit-FeedInteressenkonflikt

Disclaimer