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Trump kündigt „totalen Sieg" über Iran in zwei Wochen an

US-Präsident Trump behauptet, die USA stünden kurz vor dem Sieg im Iran-Konflikt – mit weitreichenden Folgen für die Ölpreise.

Trump kündigt „totalen Sieg" über Iran in zwei Wochen an

US-Präsident Donald Trump erklärte am Montagabend, die Vereinigten Staaten stünden kurz davor, den Sieg im Iran-Krieg zu verkünden. Bei einer virtuellen Wahlkampfveranstaltung behauptete Trump, das iranische Militär und die Führungsspitze seien „dezimiert" worden und ein Ende des Krieges stehe unmittelbar bevor.

„Ich denke, wir gewinnen diese Schlacht, aber der eigentliche Sieg wird in den nächsten zwei Wochen errungen, wenn wir den totalen Sieg verkünden", sagte Trump. „Es wird sehr bald geschehen, und die Ölpreise werden einbrechen." Später bekräftigte Trump gegenüber Reportern in New York, ein US-Abkommen mit dem Iran stehe kurz bevor und das Land müsse angesichts des gestiegenen wirtschaftlichen Drucks eine Einigung erzielen.

Trumps Äußerungen folgten auf Berichte über den Absturz eines US-Hubschraubers in der Straße von Hormus. Der Präsident erklärte, die Piloten seien in Sicherheit und ein Bericht über den Vorfall werde am Dienstag veröffentlicht. Zudem einigten sich Iran und Israel darauf, ihre jüngsten Feindseligkeiten einzustellen, nachdem Trump dies Anfang der Woche gefordert hatte.

Ölpreise reagieren auf Konfliktentwicklung

Die Ölpreise gaben infolge der Waffenstillstandsmeldungen nach, notierten im Jahresvergleich jedoch weiterhin im Plus. Für Anleger und Energiemärkte bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für globale Öllieferungen – ein zentraler Unsicherheitsfaktor.

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran trat im Juni in den vierten Monat in Folge ein, trotz wiederholter Behauptungen Trumps, der Konflikt stehe kurz vor dem Ende. Bereits Anfang April hatte der Präsident behauptet, ein Abkommen sei nur noch zwei Wochen entfernt, nachdem der Iran einem vorläufigen Waffenstillstand zugestimmt hatte – eine Einigung blieb damals jedoch aus.

Teheran weist Trumps Behauptungen zurück

Der Iran hat Trumps Ankündigungen über ein bevorstehendes Friedensabkommen weitgehend zurückgewiesen. Zudem schien sich Teheran in der vergangenen Woche von den indirekten Verhandlungen mit Washington zurückzuziehen. Trotz Trumps Behauptungen, die USA hätten die militärischen Fähigkeiten und Raketenkapazitäten des Iran zerstört, führte Teheran bisher weiterhin Angriffe auf mehrere Ziele im Nahen Osten durch.

Die Straße von Hormus bleibt nach Angaben aus dem Artikel weitgehend durch den Iran blockiert – ein Umstand, der die globalen Energiemärkte erheblich belastet. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels passieren diese strategisch bedeutsame Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman.

Die jüngste Eskalation zwischen dem Iran und Israel stand im Zusammenhang mit Israels Feldzug im Libanon, den Teheran weitgehend ablehnt. Der Iran hat gefordert, dass der Libanon in jedes umfassende Friedensabkommen für die Region einbezogen wird – eine Bedingung, die die Verhandlungen zusätzlich erschwert und eine schnelle Einigung unwahrscheinlich erscheinen lässt.

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