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Trump investierte im März über 51 Millionen Dollar in Anleihen

Neue Offenlegungen zeigen: US-Präsident Donald Trump tätigte im März 175 Transaktionen und kaufte Anleihen namhafter Konzerne.

Trump investierte im März über 51 Millionen Dollar in Anleihen

Das US-Amt für Regierungsethik hat am Samstag neue Finanzdokumente von US-Präsident Donald Trump veröffentlicht. Demnach tätigte Trump im März insgesamt 175 Transaktionen, bei denen er Anleihen aus verschiedenen Sektoren im Wert von mindestens 51 Millionen US-Dollar erwarb. Die Formulare geben für jeden Kauf oder Verkauf lediglich eine Wertspanne an – nicht den exakten Betrag.

Die 26 größten Einzeltransaktionen lagen jeweils im Bereich von einer Million bis fünf Millionen US-Dollar. Diese betrafen hauptsächlich Kommunalanleihen sowie US-Staatsanleihen. Darüber hinaus erwarb Trump im Rahmen dieser größten Transaktionen auch Anleihen der Unternehmen Weyerhaeuser und General Motors.

Breites Portfolio an Unternehmensanleihen

Neben Kommunal- und Staatsanleihen kaufte Trump auch Unternehmensanleihen einer Reihe prominenter börsennotierter Konzerne. Zu den Unternehmen, deren Schuldtitel er erwarb, zählen bekannte Namen aus der Technologie- und Finanzbranche:

  • Nvidia (NASDAQ: NVDA)
  • Broadcom (NASDAQ: AVGO)
  • Netflix (NASDAQ: NFLX)
  • Microsoft (NASDAQ: MSFT)
  • Meta Platforms (NASDAQ: Meta)
  • Boeing (NYSE: BA)
  • Citigroup (NYSE: C)
  • Goldman Sachs (NYSE: GS)

Die Käufe umfassen damit sowohl Technologieriesen als auch Finanzinstitute und Industrieunternehmen – ein breit diversifiziertes Anleiheportfolio.

Transparenzpflicht für US-Präsidenten

In den USA sind hochrangige Regierungsbeamte und der Präsident selbst gesetzlich verpflichtet, ihre Finanztransaktionen regelmäßig offenzulegen. Das zuständige Office of Government Ethics (OGE) – das Amt für Regierungsethik – sammelt und veröffentlicht diese Angaben, um Interessenkonflikte transparent zu machen. Die Offenlegungspflicht gilt als wichtiges Instrument zur Wahrung der Integrität öffentlicher Amtsträger.

Für deutsche Anleger und Beobachter ist besonders interessant, dass Trump offenbar gezielt auf festverzinsliche Wertpapiere setzt. Anleihen gelten im Vergleich zu Aktien als konservativere Anlageform, bieten jedoch in einem Hochzinsumfeld – wie es in den USA zuletzt vorherrschte – attraktive Renditen. Die Streuung über Kommunalanleihen, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen verschiedener Branchen deutet auf eine bewusste Diversifikationsstrategie hin.

Die genaue Gesamtsumme der Investitionen lässt sich aufgrund der Berichtsform nicht exakt beziffern. Da die Formulare nur Wertspannen und keine präzisen Beträge ausweisen, gilt der genannte Wert von mindestens 51 Millionen US-Dollar als Untergrenze des tatsächlichen Investitionsvolumens.

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