Trump hält an Stahl- und Aluminiumzöllen fest
Reziproke und sektorspezifische Abgaben betreffen auch die Automobilbranche ab April

Donald Trump hat bekräftigt, dass es keine Ausnahmen von den erhöhten Zöllen auf Stahl und Aluminium geben wird. Während eines Gesprächs mit Journalisten an Bord der Air Force One erklärte der US-Präsident, dass reziproke und sektorspezifische Zölle planmäßig am 2. April in Kraft treten sollen. Bereits im vergangenen Monat hatte Trump die Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium auf einheitlich 25 Prozent erhöht, ohne Ausnahmen oder Sonderregelungen vorzusehen. Diese Maßnahme sei darauf ausgerichtet, die US-amerikanische Industrie zu stärken, während sie zugleich die Spannungen im internationalen Handel weiter anheizt.
Trump betonte, dass die geplanten Maßnahmen nicht nur einzelne Bereiche betreffen werden. Neben den reziproken Zöllen auf Handelspartner der USA sollen auch Sonderzölle auf bestimmte Wirtschaftssektoren, darunter die Automobilindustrie, eingeführt werden. Auf die Frage, ob sowohl sektorspezifische als auch reziproke Zölle erhoben würden, antwortete er mit einem klaren „In bestimmten Fällen beides“. Er begründete diese Entscheidung damit, dass die Vereinigten Staaten von anderen Ländern mit Handelsabgaben belegt würden, worauf nun eine entsprechende Antwort folge. Zusätzlich zu den bereits beschlossenen Maßnahmen werde es Zölle auf Autos, Stahl und Aluminium geben.
Der Präsident hatte bereits zuvor angekündigt, dass er beabsichtige, Handelszölle auf Verbündete und Gegner der USA gleichermaßen zu erheben. Der Schritt reiht sich in eine Reihe wirtschaftspolitischer Maßnahmen ein, mit denen die Regierung eine fairere Handelsbilanz anstrebt. Die angekündigten Abgaben könnten jedoch zu erneuten Spannungen mit wichtigen Handelspartnern führen, die bereits in der Vergangenheit Widerstand gegen protektionistische Maßnahmen der USA geleistet hatten.
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Zur AktienanalyseTrump machte während seiner Ausführungen deutlich, dass die angekündigten Zölle nicht mehr zur Debatte stünden. Die Handelsstrategie seiner Regierung basiert auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit, wonach die USA Zölle in gleicher Höhe erheben, wie sie von anderen Ländern verlangt werden. Insbesondere die Automobilbranche könnte von den geplanten Abgaben betroffen sein. Die Entscheidung über die endgültige Ausgestaltung der Maßnahmen soll laut Trump bis Anfang April feststehen.


