Trump feuert Justizministerin Bondi nach nur einem Jahr
US-Präsident Trump entlässt Generalstaatsanwältin Pam Bondi und kündigt baldigen Wechsel in die Privatwirtschaft an.

US-Präsident Donald Trump hat seine Justizministerin Pam Bondi entlassen. Ihre einjährige Amtszeit war geprägt von gescheiterten Versuchen, von Trump bevorzugte Zielpersonen strafrechtlich zu verfolgen. Zudem warf der Präsident Bondi vor, den Jeffrey-Epstein-Skandal unzureichend gehandhabt zu haben.
Trump erklärte, Bondi werde in Kürze in eine neue Position in der Privatwirtschaft wechseln. Der stellvertretende Justizminister Todd Blanche übernimmt das Amt kommissarisch. Als möglichen Nachfolger erwägt Trump laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen EPA-Chef Lee Zeldin, den Leiter der US-Umweltschutzbehörde.
Handelspolitik: Pharmazölle und neue Ausnahmen
Parallel dazu zeichnen sich Änderungen bei Trumps Pharmazöllen ab. Staaten oder Pharmaunternehmen, die Abkommen mit der Trump-Regierung schließen oder sich zum Bau von Produktionsstätten in den USA verpflichten, können geringere Abgaben erhalten. Der volle Zollsatz von 100 Prozent könnte demnach nur für wenige oder gar keine Pharmahersteller gelten.
Darüber hinaus kündigte die Trump-Regierung Änderungen bei Zöllen auf Fertigprodukte aus Stahl, Aluminium und Kupfer an. Die Anpassung soll die Einhaltung der Vorschriften vereinfachen, könnte aber faktisch die Kosten für viele Importe erhöhen. Für deutsche Unternehmen mit US-Exporten sind diese Entwicklungen besonders relevant.
Ölpreise springen um elf Prozent
An den Märkten sorgten Trumps Drohungen gegenüber dem Iran für erhebliche Volatilität. Die US-Rohöl-Futures sprangen um elf Prozent auf 111,54 Dollar pro Barrel. Die wichtigsten US-Aktienindizes fielen zu Handelsbeginn deutlich, konnten den Großteil der Verluste jedoch wieder aufholen und schlossen weitgehend unverändert.
Der Iran wies Trumps Drohungen mit Angriffen zurück und bestritt, dass seine militärischen Kapazitäten geschwächt worden seien. Die geopolitische Unsicherheit belastet weiterhin die Stimmung an den globalen Kapitalmärkten.
Blue Owl begrenzt Fondsrücknahmen
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Zur AktienanalyseIm Private-Credit-Markt sorgt Blue Owl Capital für Aufsehen. Anleger forderten Rücknahmen in Höhe von 22 Prozent des 36-Milliarden-Dollar-Fonds sowie 41 Prozent eines separaten Technologiefonds. Blue Owl begrenzte die Rücknahmen in beiden Fonds auf jeweils fünf Prozent – eine deutliche Kehrtwende gegenüber der Januar-Entscheidung, als Anteilseignern Rücknahmen von 15 Prozent aus dem Technologiefonds gestattet wurden.
Dieser Kurswechsel verdeutlicht den wachsenden Druck auf Fondsmanager im Private-Credit-Segment. Sie müssen zunehmend zwischen den Rückgabewünschen ausstiegswilliger Kunden und den Interessen der verbleibenden Anleger abwägen. Für institutionelle Investoren in Deutschland, die verstärkt in Private Credit engagiert sind, ist diese Entwicklung ein wichtiges Signal.
Starbucks hingegen meldete positive Neuigkeiten für seine Mitarbeiter. Der Kaffeegigant weitet die Trinkgeldoptionen für US-Baristas aus und zahlt Boni für Filialen, die Leistungsziele bei Umsatz, Betriebsabläufen und Kundenzufriedenheit erreichen. Die Vergütung der Baristas soll dadurch schätzungsweise fünf bis acht Prozent zusätzlich zum aktuellen Lohn steigen.


