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TotalEnergies will LNG-Projekt in Mosambik fortsetzen

Force-Majeure-Aufhebung geplant – auch Papua-Neuguinea-Projekt soll günstiger werden

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 TotalEnergies will LNG-Projekt in Mosambik fortsetzen

TotalEnergies strebt an, die seit 2021 geltende Force-Majeure-Erklärung für sein Flüssigerdgasprojekt (LNG) in Mosambik aufzuheben. Dies kündigte Vorstandschef Patrick Pouyanné am Rande der World Gas Conference an. Das Unternehmen beabsichtigt, dafür die Genehmigung der Regierung von Mosambik einzuholen und die Bauarbeiten noch im Sommer dieses Jahres wieder aufzunehmen. Die Maßnahme wurde ursprünglich infolge von Angriffen durch Aufständische verhängt, wodurch das Projekt vorübergehend gestoppt werden musste.

Das Vorhaben umfasst die Erschließung der Golfinho- und Atum-Gasfelder in der Offshore Area 1 sowie den Bau einer Verflüssigungsanlage mit zwei Produktionslinien. Die geplante Kapazität der Anlage beträgt 13,12 Millionen Tonnen Flüssigerdgas pro Jahr. TotalEnergies hält eine Beteiligung von 26,5 Prozent und fungiert als Betreiber des Projekts. Weitere Anteile liegen bei Mitsui & Co mit 20 Prozent sowie bei dem staatlichen mosambikanischen Unternehmen ENH mit 15 Prozent. Weitere Anteile entfallen auf indische Staatsunternehmen sowie auf das thailändische Unternehmen PTTEP.

Laut Pouyanné habe sich die Sicherheitslage in der Region inzwischen verbessert. Die Entscheidung über die Aufhebung der Force-Majeure-Erklärung liege jedoch bei der Regierung von Mosambik. Erst nach deren Zustimmung könne das Projekt wie geplant fortgesetzt werden.

Neben dem Vorhaben in Mosambik äußerte sich der CEO auch zu einem weiteren LNG-Projekt von TotalEnergies in Papua-Neuguinea. Dort plane das Unternehmen, die Investitionskosten für das Papua LNG Projekt um 20 bis 25 Prozent zu senken. Das Projekt stellt das zweite große Gasvorhaben in dem Inselstaat dar und soll eine Kapazität von 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen.

Das Papua LNG Projekt wird gemeinsam von TotalEnergies, Exxon Mobil, Santos sowie dem staatlichen Unternehmen Kumul Petroleum umgesetzt. TotalEnergies ist auch bei diesem Projekt federführend tätig. Details zur geplanten Reduktion der Ausgaben nannte Pouyanné im Rahmen der Konferenz jedoch nicht.

TotalEnergiesGasLNGMosambik

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