Thailand belebt den Tourismus mit Cannabis-Cafés
Mit der Aufhebung der Covid-bedingten Reisebeschränkungen für Thailand beginnen die Touristen wieder dorthin zu strömen

Im Jahr 2018 wurde in Thailand als erstem Land in Südostasien Gras für die medizinische Verwendung legalisiert. Im Juni dieses Jahres wurde die Droge dann vollständig entkriminalisiert. Diese Entscheidung kam gerade noch rechtzeitig für internationale Touristen, die nun wieder leichter in das Land einreisen können.
Die Entkriminalisierung von Cannabis hat zu einem explosionsartigen Anstieg des Freizeitkonsums und zum Entstehen zahlreicher Cannabis-Cafés geführt. Eine dieser neuen Einrichtungen ist das Cannabis-Café RG420 in Khao San, Bangkok. Das Café ist erst seit vier Tagen geöffnet, aber der Besitzer berichtet, dass es täglich von Hunderten von Touristen besucht wird.
Der Besitzer von RG420 glaubt, dass Cannabis-Cafés eine sehr wichtige Rolle bei der Erholung des thailändischen Tourismussektors spielen werden. "Cannabis und Tourismus passen gut zusammen", meint er.
Die Regierung ist jedoch nicht so sehr an dieser Entwicklung interessiert. Siripakorn Cheawsamoot von der thailändischen Tourismusbehörde (TAT) weist darauf hin, dass der Freizeitkonsum von Cannabis im neuen Gesetz nicht erwähnt wird. Es gibt also viel Verwirrung um das neue Gesetz. Die Regierung versucht daher, den Freizeitkonsum durch kleinere Regelungen einzuschränken, wie etwa ein Verbot des öffentlichen Konsums von Cannabis für Bürger unter 20 Jahren.
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Zur AktienanalyseEine parlamentarische Kommission arbeitet derzeit an einem Gesetzentwurf zur Regulierung des Cannabiskonsums. Dieser Gesetzentwurf wird voraussichtlich im September vorliegen und könnte sich auf die Zukunft der Cannabis-Cafés in Thailand auswirken.


