ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Tesla zahlt Anwesenheitsbonus in Grünheide

Prämien von bis zu 1000 Euro für seltene Krankheitsfälle im Werk

Tesla zahlt Anwesenheitsbonus in Grünheide

Tesla wird im deutschen Werk in Grünheide künftig einen Anwesenheitsbonus für Mitarbeiter einführen. Dies wurde auf einer Betriebsversammlung am vergangenen Donnerstag bekanntgegeben. Das Pilotprojekt, das zunächst für den Produktionsbereich gilt, soll Mitarbeiter belohnen, die selten krank sind, mit einer Prämie von bis zu 1000 Euro. Werksleiter André Thierig äußerte, dass es im Werk Personen gebe, die unermüdlich arbeiten und sehr geringe Abwesenheiten aufzeigen. Diese Mitarbeiter sollen nun von ihrem Einsatz profitieren.

Das Programm soll zunächst ein Jahr lang laufen und mit einer Pilotphase von hundert Mitarbeitern starten. Innerhalb eines Monats wird geprüft, wie das Programm funktioniert. Bei positivem Verlauf soll das Programm auf alle Angestellten ausgeweitet werden. Die Teilnahme an dem Programm ist freiwillig. Mitarbeiter, die mitmachen, können über lange Anwesenheitszyklen verschiedene Statusstufen erreichen. Am Ende des Jahres erhalten Mitarbeiter mit dem Gold-Status eine Prämie von 1000 Euro.

Thierig betonte, dass Tesla Verständnis für gelegentliche Krankheitsfälle habe, wie etwa Grippe oder Zahnarztbesuche. Um den Goldstatus zu erreichen, dürften Mitarbeiter jedoch nicht mehr als fünf Prozent ihrer Arbeitszeit fehlen. Thierig zeigte sich überzeugt, dass das Programm ein großartiger Anreiz sei, um die Anwesenheit zu fördern.

Noch vor einem Jahr hatte Thierig sich kritisch über die hohen Fehlzeiten im Werk geäußert. Auf der Betriebsversammlung im Juli 2023 hatte er betont, dass es im Werk keinen Platz für Mitarbeiter gebe, die morgens nicht aus dem Bett kommen. Damals lag die krankheitsbedingte Abwesenheit deutlich über dem Industriedurchschnitt, und Thierig kündigte an, dass das Management diese Muster genauer untersuchen werde. Er sprach davon, dass Tesla sich gegen Mitarbeiter wehren müsse, die krankfeiern.

Das neue Programm zur Belohnung von Anwesenheit stieß jedoch nicht sofort auf Zustimmung. Der Betriebsrat hatte zunächst Bedenken, was Thierig verärgerte. Die Betriebsratsvorsitzende Michaela Schmitz bezeichnete das Programm als einen „tollen Baustein“ zur Wertschätzung der Mitarbeiter. Sie betonte jedoch, dass eine Anerkennung für das Zur-Arbeit-Kommen nicht selbstverständlich sei und nicht zwangsläufig die Krankenrate senken werde.

Trotz anfänglicher Widerstände hofft Tesla, durch die Einführung der Anwesenheitsprämie die Fehlzeiten zu reduzieren und die Motivation der Mitarbeiter zu steigern. Das Pilotprojekt soll zeigen, ob dieser Anreiz in der Praxis funktioniert und langfristig auf alle Mitarbeiter ausgeweitet werden kann.

TeslaArbeitsmarktBonus

Disclaimer