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Tesla bietet Hardware-Upgrades für Fahrzeuge ohne autonome Fahrfähigkeit an

Tesla räumt ein, dass ältere Fahrzeuge mit Hardware 3 kein vollständig autonomes Fahren erreichen können – und verspricht Abhilfe.

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Tesla bietet Hardware-Upgrades für Fahrzeuge ohne autonome Fahrfähigkeit an

Tesla hat angekündigt, Millionen von Kunden mit älteren Fahrzeugen Hardware-Upgrades oder Inzahlungnahme-Rabatte anzubieten. Betroffen sind Besitzer von Fahrzeugen, die vor 2024 produziert wurden und mit der sogenannten Hardware 3 ausgestattet sind. Diese Technologie ist nach Angaben des Unternehmens nicht in der Lage, vollständig autonomes Fahren zu ermöglichen.

Vorstandschef Elon Musk räumte in einer Telefonkonferenz mit Investoren ein, dass die ältere Hardware-Generation an ihre Grenzen gestoßen ist. „Leider verfügt Hardware 3 schlichtweg nicht über die Kapazität, um unbeaufsichtigtes FSD zu erreichen", sagte Musk unter Bezugnahme auf die Fahrerassistenzsoftware des Unternehmens, die als „Full Self-Driving (Supervised)" bezeichnet wird. „Wir dachten zeitweise, dass sie dazu in der Lage sein würde."

Ein gebrochenes Versprechen an Millionen Kunden

Tesla hatte seinen Kunden über Jahre hinweg versichert, dass Fahrzeuge mit Hardware 3 über die notwendigen Computer und Kameras verfügten, um autonom zu fahren – sobald die Software des Unternehmens ausgereift genug sei. Dieses Versprechen war für viele Käufer ein zentrales Kaufargument und hatte Tesla geholfen, seine Fahrerassistenzfunktionen als zukunftssicher zu vermarkten.

Nun muss das Unternehmen eingestehen, dass diese Zusage nicht eingehalten werden kann. Die betroffenen Fahrzeuge wurden vor 2024 produziert und sind damit in großer Stückzahl auf den Straßen vertreten. Wie viele Kunden konkret betroffen sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor, Tesla spricht jedoch von Millionen von Fahrzeugen.

Upgrades und Rabatte als Lösung

Als Reaktion auf die Situation bietet Tesla zwei Optionen an: ein direktes Hardware-Upgrade oder einen Rabatt bei der Inzahlungnahme des betroffenen Fahrzeugs. Damit versucht der Elektroautohersteller, den Vertrauensschaden bei seiner Kundschaft zu begrenzen und eine praktische Lösung für die betroffenen Fahrzeugbesitzer bereitzustellen.

Für deutsche Tesla-Fahrer, die auf die versprochene autonome Fahrfähigkeit gewartet haben, ist diese Ankündigung von besonderer Bedeutung. Tesla ist auch hierzulande mit einer großen Fahrzeugflotte vertreten, und viele Besitzer älterer Modelle dürften nun prüfen, welche der angebotenen Optionen für sie infrage kommt.

Die Aktie von Tesla verzeichnete im Zuge der Nachrichten einen Rückgang von 3,56 Prozent. Die Ankündigung verdeutlicht einmal mehr die Herausforderungen, mit denen Automobilhersteller bei der Entwicklung und Vermarktung autonomer Fahrtechnologien konfrontiert sind – insbesondere wenn Versprechen gegenüber Endkunden gemacht werden, die sich technologisch als nicht haltbar erweisen.

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