ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Technische Störung legt Plattform X stundenlang lahm

Feuer in US-Rechenzentrum und fehlendes Backup-System als mögliche Ursachen

 Technische Störung legt Plattform X stundenlang lahm

Tausende Nutzer der Internetplattform X meldeten am Freitag Nachmittag technische Störungen, die über mehrere Stunden andauerten. Die Plattform, die unter der Leitung von Elon Musk steht, war von Problemen betroffen, durch die Beiträge nicht angezeigt und Direktnachrichten nicht verschickt werden konnten. Auf der Seite „allestörungen.de“ gingen ab etwa 14 Uhr über 3.500 Meldungen ein. In den USA wurden auf der entsprechenden Seite mehr als 25.000 Ausfälle registriert. Die Plattform ist mittlerweile in weiten Teilen wieder erreichbar.

Auch die Analysefirma Netblocks bestätigte Ausfälle bei einigen Nutzern. Dabei wurde ausgeschlossen, dass die Ursache in länderspezifischen Internetfilterungen oder -unterbrechungen liegt. Hinweise deuten darauf hin, dass die technischen Probleme direkt auf einen internen Fehler bei X zurückzuführen sind. Die genaue Ursache für den Ausfall ist derzeit noch unklar.

Ein möglicher Zusammenhang könnte mit einem Brand in einem Rechenzentrum im US-Bundesstaat Oregon bestehen. Das Tech-Magazin Wired hatte berichtet, dass am Donnerstag in einem von X gemieteten Batterieraum im Hillsboro Technology Park nahe Portland ein Feuer ausgebrochen sei. In der Folge hatten Nutzer bereits am Freitag über eine Störung berichtet. Das Unternehmen nannte den „Ausfall eines Rechenzentrums“ als Grund für die Beeinträchtigungen.

Elon Musk erklärte zu den heutigen Problemen, dass ein vorgesehenes Backup-System nicht wie geplant reagiert habe. Es seien „erhebliche Verbesserungen“ notwendig, so der Unternehmer. Musk kündigte an, sich künftig ausschließlich auf seine unternehmerischen Tätigkeiten zu konzentrieren. Bis vor kurzem war er noch als Berater für den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump tätig.

Nach der Übernahme von X, das zuvor unter dem Namen Twitter bekannt war, hatte Musk umfassende Sparmaßnahmen eingeführt. Im Zuge dieser Maßnahmen soll laut Wired eines von ursprünglich drei Rechenzentren geschlossen worden sein. Die ursprüngliche Strategie sah vor, durch die Verteilung der Infrastruktur auf mehrere Standorte das Risiko bei Ausfällen zu minimieren. Diese Reduktion der Kapazitäten könnte im aktuellen Fall eine Rolle gespielt haben.

XElon MuskSocial Media

Disclaimer