ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Tech-Ausverkauf nach Microsoft-Zahlen: Gold erreicht neues Rekordhoch

KI-Ausgaben belasten Microsoft-Aktie stark. Edelmetalle profitieren von Unsicherheit an den Märkten.

Tech-Ausverkauf nach Microsoft-Zahlen: Gold erreicht neues Rekordhoch

Die US-Technologiebörse Nasdaq Composite verlor am Donnerstag über 1%, nachdem Microsoft enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt hatte. Der Software-Riese verzeichnete höhere Ausgaben für KI-Infrastruktur als erwartet und meldete gleichzeitig ein verlangsamtes Wachstum im Cloud-Geschäft. Die Microsoft-Aktie brach daraufhin um den stärksten Prozentsatz seit Anfang 2020 ein.

Die negative Stimmung erfasste weitere Technologiewerte. ServiceNow, Workday und Salesforce mussten deutliche Kursverluste hinnehmen. Gegen den Trend entwickelte sich Meta Platforms, dessen Aktie nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse deutlich zulegte.

Edelmetalle auf Höhenflug

Gold näherte sich erstmals der Marke von 5.600 US-Dollar je Feinunze und notierte zuletzt rund 0,4% im Plus. Silber-Futures gewannen 1%. Auch andere Edelmetalle wie Kupfer, Platin und Palladium verzeichneten Kursgewinne. Die Flucht in sichere Häfen unterstreicht die wachsende Nervosität der Investoren.

Ölpreise sprangen stark an, nachdem Berichte über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran die Märkte erreichten. Brent-Rohöl-Futures überschritten die Marke von 70 US-Dollar pro Barrel. Die geopolitischen Spannungen sorgen für zusätzliche Volatilität an den Rohstoffmärkten.

Trump fordert Zinssenkungen

Präsident Trump erneuerte seine Forderung nach niedrigeren Zinssätzen, nur einen Tag nachdem die Federal Reserve die Leitzinsen unverändert gelassen hatte. Trump erklärte, die USA sollten niedrigere Kreditkosten haben als jedes andere Land. Die Fed hatte ihre Entscheidung mit der weiterhin robusten Wirtschaftslage und anhaltenden Inflationssorgen begründet.

Die Berichtssaison nähert sich ihrem Höhepunkt. Apple wird später am Donnerstag seine Quartalszahlen vorlegen. Investoren erwarten gespannt die Ergebnisse des iPhone-Herstellers, nachdem die Zahlen von Microsoft die Märkte belastet haben.

MicrosoftNasdaqGoldpreisTech-AktienFederal Reserve

Disclaimer