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Taifun Bavi schwächt sich nach Landgang in China ab

Nach dem Landfall in der Provinz Zhejiang stufte Chinas Meteorologisches Zentrum Bavi zum schweren Tropensturm herab.

Taifun Bavi schwächt sich nach Landgang in China ab

Taifun Bavi hat sich am Sonntagmorgen zu einem schweren Tropensturm abgeschwächt, nachdem er in der chinesischen Küstenprovinz Zhejiang auf Land getroffen war. Das Nationale Meteorologische Zentrum Chinas gab diese Einschätzung bekannt und verfolgt die weitere Zugbahn des Sturmsystems genau.

Laut den Meteorologen wird Bavi am 13. Juli im Osten der Provinz Anhui nach Nordosten abdrehen. Anschließend soll der Sturm in das nördliche Gelbe Meer ziehen und dabei allmählich in eine außertropische Zyklone übergehen.

Zugbahn führt in Richtung Gelbes Meer

Außertropische Zyklonen unterscheiden sich von tropischen Wirbelstürmen dadurch, dass sie ihre Energie nicht mehr aus dem warmen Meerwasser der Tropen beziehen, sondern aus dem Temperaturunterschied zwischen verschiedenen Luftmassen. Dieser Übergang markiert in der Regel eine weitere Abschwächung des Sturmsystems.

Zhejiang ist eine dicht besiedelte Küstenprovinz im Osten Chinas, südlich von Shanghai. Die Region ist aufgrund ihrer geografischen Lage regelmäßig von Taifunen betroffen, die sich im Westpazifik bilden und auf die chinesische Küste zuziehen. Heftige Regenfälle begleiten solche Sturmsysteme typischerweise und können weite Teile des Landes erfassen.

Die Provinz Anhui, durch die Bavi laut Prognose weiterziehen soll, liegt im Landesinneren östlich von Zhejiang. Auch dort sind durch die Ausläufer des Sturms intensive Niederschläge möglich, die Flüsse zum Anschwellen bringen und Überschwemmungen verursachen können.

Taifun-Saison im Westpazifik

Der Westpazifik gilt als das weltweit aktivste Becken für tropische Wirbelstürme. Die Taifun-Saison dauert dort in der Regel von Mai bis November, mit einem Höhepunkt in den Sommermonaten Juli bis September. China, Japan, die Philippinen und Vietnam sind die am häufigsten betroffenen Länder in der Region.

Das Nationale Meteorologische Zentrum Chinas beobachtet die Entwicklung von Bavi weiterhin und gibt regelmäßige Lageberichte heraus. Für betroffene Regionen gelten entsprechende Warnmeldungen, um die Bevölkerung auf mögliche Überflutungen und Sturmschäden vorzubereiten.

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