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T-Mobile USA bestätigt Hackerangriffe

Untersuchungen zu möglicher chinesischer Cyberspionage und Wahlkampfspionage laufen

T-Mobile USA bestätigt Hackerangriffe

T-Mobile USA hat kürzlich mehrere Hackerangriffe auf seine Systeme bestätigt, die in den vergangenen Wochen stattfanden. Laut Jeff Simon, dem Chief Security Officer von T-Mobile, hatten die Angreifer jedoch keinen Zugriff auf sensible Kundendaten wie Anrufe, Sprachnachrichten oder SMS. Dank interner Abwehrmaßnahmen konnte das Unternehmen die Kundendaten schützen, eine Unterbrechung der Dienste verhindern und das weitere Eindringen der Angreifer stoppen. Wer hinter den Angriffen steckt, ist jedoch noch unklar.

Die Bestätigung von T-Mobile folgt auf Berichte über eine mutmaßliche chinesische Cyberspionageoperation mit dem Namen „Salt Typhoon“, die US-Telekommunikationsunternehmen ins Visier genommen haben soll. Ein Sprecher von T-Mobile gab zu, dass die Vorgehensweise der Angreifer Ähnlichkeiten mit der beschriebenen Methode von „Salt Typhoon“ aufweise. Allerdings bleibt unklar, ob tatsächlich diese Gruppe für die Angriffe verantwortlich ist.

Aktuell untersuchen das FBI und die Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) eine „breit angelegte und bedeutende Cyberspionagekampagne“ mit Verbindungen nach China. Medienberichten zufolge sollen auch andere US-amerikanische Telekommunikationsunternehmen wie AT&T, Verizon und Lumen von diesen Angriffen betroffen sein.

Zudem wurde berichtet, dass sich Hacker während des Wahlkampfs vor den Präsidentschaftswahlen am 5. November Zugang zu den Telefonen von Wahlkampfmitarbeitern sowohl von Donald Trump als auch von Kamala Harris verschafft haben sollen. Diese Information wurde unter anderem am 15. November durch das „Wall Street Journal“ veröffentlicht, was die Besorgnis über die zunehmende Bedrohung durch Cyberspionage in den USA weiter verstärkte.

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