ANZEIGE

SuperCritical und University of Michigan testen Uran aus Meerwasser

Das US-Unternehmen will seine Adsorptionstechnologie für den Offshore-Einsatz industriell nutzbar machen.

• 3 Min
SuperCritical und University of Michigan testen Uran aus Meerwasser

SuperCritical Materials Corp. hat eine Forschungspartnerschaft mit der University of Michigan geschlossen, um zu prüfen, ob sein Verfahren zur Gewinnung von Uran aus Meerwasser den mechanischen Anforderungen eines industriellen Offshore-Einsatzes standhält. Das berichtet das Branchenportal Mining.com. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die mechanische Konstruktion, der Bau von Prototypen und die Erprobung von Systemen, die auf SuperCriticals lizenzierter Adsorptionstechnologie basieren.

Das Prinzip der Technologie: Ein Adsorptionsmaterial fängt gelöstes Uran ein, während Meerwasser über seine Oberfläche strömt. Nach einer definierten Expositionszeit wird das Material geborgen und aufbereitet, um das Uran zurückzugewinnen. Die Ozeane enthalten nach Angaben des Unternehmens rund 4,5 Milliarden Tonnen gelöstes Uran – eine potenziell enorme Ressource, deren wirtschaftliche Nutzung bislang jedoch an der technischen Umsetzung scheitert.

"Diese Zusammenarbeit verbindet SuperCriticals Technologie und Entwicklungsprogramm mit der Expertise der University of Michigan im Bereich des Offshore-Systemdesigns, der Hydrodynamik und der experimentellen Validierung", erklärte Dr. Maha Haji, Forschungsleiterin und Assistenzprofessorin für Maschinenbau an der University of Michigan sowie Direktorin des Labors für symbiotische Ingenieurwissenschaften und Analyse. "Gemeinsam arbeiten wir daran, einen Teil der Brennstoffschicht zu entwickeln, die für eine saubere, grundlastfähige Energieversorgung über das nächste Jahrhundert hinweg benötigt wird."

Hintergrund: USA wollen Abhängigkeit von Uranimporten senken

Die Partnerschaft fällt in eine Phase, in der die USA ihre inländische Versorgungskette für Nuklearbrennstoffe ausbauen und stärken wollen, um die Abhängigkeit von ausländischen Uranlieferungen zu verringern. SuperCritical strebt an, Teil dieser US-Nuklearbrennstoff-Lieferkette zu werden. Sein Programm zur Entwicklung in küstennahen Gewässern zielt auf ein industrielles Maßstab und kostengünstiges Design für die Uranextraktion aus Meerwasser ab.

Damit rückt das Unternehmen einem zentralen ingenieurtechnischen Problem näher: Es gilt zu bestimmen, ob große Mengen des Adsorptionsmaterials unter maritimen Bedingungen eingesetzt, dem Meerwasser ausgesetzt und wiederholt effizient geborgen werden können. Genau hier setzt das Forschungsprogramm der University of Michigan an.

Tests im Wellenbecken und schrittweise Entwicklung

Das Programm untersucht, wie sich SuperCriticals Adsorptionsmaterial unter verschiedenen mechanischen Belastungen verhält – etwa beim Verpacken, Aussetzen, bei der Meeresexposition und beim Bergen. "Die Gewinnung kritischer Rohstoffe aus dem Ozean erfordert mehr als nur ein hochleistungsfähiges Absorptionsmittel", sagte Dr. Haji. "Es braucht ein Offshore-System, das unter anspruchsvollen maritimen Bedingungen effizient, zuverlässig und verantwortungsvoll betrieben werden kann."

Die Tests sollen im Aaron Friedman Marine Hydrodynamics Laboratory der University of Michigan stattfinden. Die dortigen Becken können Wellen, Strömungen und andere marine Bedingungen in einer kontrollierten Umgebung simulieren. Auf diese Weise lassen sich Belastungen realitätsnah nachstellen, ohne das Material direkt im offenen Meer einsetzen zu müssen.

Auch SuperCritical-CEO Alexander Canon Bryan formuliert die Kernfrage klar: "Die Frage ist, ob das Adsorptionsmaterial effizient und wiederholt im industriellen Maßstab eingesetzt, exponiert und geborgen werden kann." Die Beantwortung dieser Frage entscheidet darüber, ob aus dem Laboransatz ein wirtschaftlich tragfähiges Verfahren wird.

Phasenweises Vorgehen bis zur Machbarkeitsstudie

Die Forschung wird in mehreren Phasen durchgeführt. Zunächst geht es um die mechanische Charakterisierung des Adsorptionsmaterials, anschließend um die Bewertung von Packungskonfigurationen. Darauf folgen die Entwicklung von Prototypen, hydrodynamische Tests und die Optimierung der Systeme für künftige Offshore-Pilotanlagen.

Die Entwicklung und Erprobung von Systemen, die große Mengen Adsorptionsmaterial durch wiederholte Betriebszyklen einsetzen und bergen können, ist laut Unternehmen der nächste Schritt, bevor Offshore-Tests überhaupt in Frage kommen. Ergebnisse aus dem Programm der University of Michigan sollen zudem eine künftige Machbarkeitsstudie informieren, die darauf abzielt, SuperCriticals System weiter zu einem Design im industriellen Maßstab voranzubringen.

Für Anleger und Beobachter der Nuklearbranche ist die Kooperation ein Signal, dass die Urangewinnung aus Meerwasser von der Grundlagenforschung in Richtung industrielle Anwendung rückt. Ob sich das Verfahren wirtschaftlich durchsetzen kann, hängt maßgeblich davon ab, wie robust die Materialien unter Dauerbelastung im Meer arbeiten und wie effizient sie sich bergen lassen. Bislang ist die Meerwasser-Extraktion von Uran vor allem eine Frage der Ingenieurtechnik – nicht der Verfügbarkeit der Ressource.

Supercritical MaterialsUran Aus MeerwasserUniversity Of MichiganNuklearbrennstoffUranförderungAdsorptionstechnologieOffshore-SystemeUranversorgung Usa

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.