Studie: Jeder fünfte Krebsüberlebende nutzt CBD gegen Symptome
Eine neue Studie zeigt: 18 Prozent der Krebsüberlebenden greifen nach der Diagnose auf CBD zurück – mit teils positiven Ergebnissen.

Fast jeder fünfte Krebsüberlebende hat nach seiner Diagnose die Cannabis-Komponente CBD eingesetzt. Das zeigt eine neue Studie, die im Fachjournal „Journal of Palliative Medicine" veröffentlicht wurde. Die Betroffenen nutzten CBD vor allem zur Linderung von Schmerzen, Schlafstörungen und emotionaler Belastung.
Für die Untersuchung wurden 1.258 Überlebende von neun verschiedenen Krebsarten befragt. Von diesen Teilnehmern gaben 226 Personen – entsprechend 18 Prozent – an, nach ihrer Krebsdiagnose CBD konsumiert zu haben. Die Studie liefert damit einen der bislang umfangreichsten Einblicke in die tatsächliche Nutzung von CBD unter Krebspatienten.
Mehr als die Hälfte berichtet von Besserung
Besonders bemerkenswert: Mehr als die Hälfte derjenigen, die CBD gezielt gegen bestimmte Symptome einsetzten, berichteten von zumindest einer teilweisen Verbesserung ihres Zustands. Dies deutet darauf hin, dass CBD für einen erheblichen Teil der Nutzer subjektiv wahrnehmbare Erleichterung bringen kann – auch wenn die Studie keine klinischen Wirksamkeitsnachweise liefert.
CBD, kurz für Cannabidiol, ist ein nicht-psychoaktiver Wirkstoff der Cannabispflanze. Im Gegensatz zu THC erzeugt CBD keinen Rauschzustand, weshalb es in vielen Ländern – darunter auch Deutschland – legal erhältlich ist. In der Palliativmedizin und der Begleittherapie von Krebserkrankungen gewinnt der Stoff zunehmend an Aufmerksamkeit.
Renommierte Forschungsinstitutionen beteiligt
An der Studie waren Forscher mehrerer namhafter medizinischer Einrichtungen beteiligt: das Memorial Sloan Kettering Cancer Center, das University of Texas MD Anderson Cancer Center sowie das Mount Sinai Hospital. Die Beteiligung dieser renommierten Institutionen verleiht den Ergebnissen besonderes Gewicht in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Die Hauptgründe für die CBD-Nutzung unter den befragten Krebsüberlebenden umfassten:
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Zur Aktienanalyse- Schmerzlinderung
- Verbesserung des Schlafs
- Reduktion emotionaler und psychischer Belastung
Für deutsche Privatanleger und Beobachter des Gesundheitsmarktes sind solche Studienergebnisse von wachsender Relevanz. Der CBD- und Cannabis-Markt befindet sich in Deutschland seit der Teillegalisierung von Cannabis im Jahr 2024 in einem tiefgreifenden Wandel. Studien wie diese können die gesellschaftliche Akzeptanz von CBD-Produkten weiter stärken und die Nachfrage im Gesundheits- und Wellnessbereich beeinflussen.
Die Ergebnisse unterstreichen, dass Krebspatienten aktiv nach ergänzenden Möglichkeiten zur Symptomkontrolle suchen – und CBD dabei eine zunehmend prominente Rolle spielt. Für die Medizin stellt sich nun die Frage, wie dieser Trend in die klinische Praxis und die Patientenberatung integriert werden kann.


