ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Stimmung im Job bleibt angespannt und kritisch

Weniger Zufriedenheit, hoher Stress und große Wechselbereitschaft in deutschen Unternehmen

Stimmung im Job bleibt angespannt und kritisch

Viele Beschäftigte in Deutschland zeigen sich unzufrieden mit ihrer aktuellen beruflichen Situation und empfinden ihre Arbeitsbelastung als hoch. Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Gallup fühlt sich ein erheblicher Teil der Arbeitnehmer gestresst. Nur 45 Prozent der Befragten gaben an, zufrieden zu sein und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Dieser Wert entspricht dem bereits niedrigen Niveau des Vorjahres. Die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage sowie steigende Lebenshaltungskosten werden als Hauptgründe für die gedrückte Stimmung genannt.

Vier von zehn Arbeitnehmern in Deutschland berichten, dass sie sich am Tag der Befragung gestresst fühlten. Im europäischen Vergleich liegt das Stressniveau hierzulande damit relativ hoch. Deutlich niedriger ist das Stresslevel beispielsweise in Dänemark, wo nur 21 Prozent der Befragten Stress angaben. Die emotionale Bindung an den Arbeitgeber fällt in Europa insgesamt gering aus. Im Schnitt liegt sie bei 13 Prozent, während der weltweite Durchschnitt bei 21 Prozent liegt. In Deutschland sind es lediglich neun Prozent, ähnlich wie in Österreich und der Schweiz.

Die geringe emotionale Bindung und das hohe Stressniveau haben Auswirkungen auf die Bereitschaft zum Jobwechsel. In Deutschland äußerten 39 Prozent der Befragten den Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Besonders auffällig ist diese Tendenz bei der Generation Z. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Xing ergab, dass fast jeder zweite Arbeitnehmer aus dieser Altersgruppe einen Wechsel des Arbeitgebers noch im laufenden Jahr in Betracht zieht. Bereits mehr als die Hälfte der Angehörigen dieser Generation hat zumindest einmal den Arbeitsplatz gewechselt.

Die Generation Z, geboren zwischen 1997 und 2012, zeigt sich insgesamt besonders wechselwillig. 48 Prozent von ihnen können sich vorstellen, 2025 den Arbeitgeber zu wechseln. Im Gegensatz dazu ist die Wechselbereitschaft bei älteren Arbeitnehmern geringer. Die Generation X, bestehend aus den Jahrgängen 1965 bis 1980, nennt als häufigsten Grund für einen möglichen Wechsel die Unzufriedenheit mit der direkten Führungskraft. Dennoch ist auch in dieser Altersgruppe etwa jeder dritte Beschäftigte offen für einen Arbeitsplatzwechsel.

ArbeitsmarktWirtschaftDeutschland

Disclaimer