ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Steuererleichterungen lassen Norwegens Ölindustrie aufatmen

Norwegen will die Steuern in der Branche um durchschnittliches bis zu 40% senken.

Steuererleichterungen lassen Norwegens Ölindustrie aufatmen

Trotz der durch das Coronavirus verursachten Krise wird erwartet, dass die Investitionen in die Öl- und Gasindustrie in Norwegen in diesem Jahr gegenüber 2019 um 1,6 Prozent steigen werden. Dies ist den höheren Ölpreisen und dem Steuererleichterungspaket der Regierung für die Ölindustrie zu verdanken, wie die jüngste Investitionsumfrage des norwegischen Statistikamtes Statistics Norway am Donnerstag zeigte. Die Gesamtinvestitionen in Öl- und Gasaktivitäten in Norwegen im Jahr 2020, einschließlich des Pipelinetransports, werden auf 20,57 Milliarden US-Dollar (184,6 Milliarden norwegische Kronen) geschätzt, was einem Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber der Schätzung in der letzten Erhebung vom Mai 2020 entspricht. Verglichen mit der entsprechenden Zahl für 2019 werden die Öl- und Gasinvestitionen in Norwegen nun voraussichtlich um 1,6 Prozent steigen, wie die Umfrage vom August ergab. Für 2021 werden die Investitionen gegenüber dem derzeit geschätzten Niveau von 2020 zurückgehen, aber die Schätzung für das nächste Jahr liegt laut Statistics Norway jetzt 2,1 Prozent höher als in der Mai-Umfrage.  Nach dem Ölpreiseinbruch verabschiedete Norwegen Ende April ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Öl- und Gasindustrie und der Versorgungskette, unter anderem durch vorübergehende Änderungen des Steuersystems, um den Unternehmen zu helfen, die Liquidität zu erhalten und ihre geplanten Projekte fortzusetzen. "Um die Aktivität zu fördern und Arbeitsplätze in dieser schwierigen Situation zu sichern, schlagen wir einige vorübergehende Änderungen vor. In der Praxis werden diese bedeuten, dass Steuerrechnungen aufgeschoben werden und die Liquidität der Unternehmen verbessert wird. Dies wird es den Öl- und Gasunternehmen ermöglichen, mehr Investitionen zu tätigen", sagte Finanzminister Jan Tore Sanner seinerzeit. Nach Schätzungen von Rystad Energy soll das befristete Steuererleichterungspaket für die Erdölindustrie die kurzfristige Liquidität der Explorations- und Produktionsunternehmen verbessern und die Breakeven-Preise für zukünftige Entwicklungsprojekte um durchschnittlich 40 Prozent senken. Das Unterstützungspaket wird auch dazu beitragen, dass die Nachfrage in Norwegen im Jahr 2020 unter rauen Umweltbedingungen steigt und in den kommenden Jahren auf einem stabilen Niveau bleibt.

ÖlGasInvestitionenNorwegen

Disclaimer