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Stellenabbau in der Tech-Branche nimmt zu

Unternehmen setzen auf KI und Effizienz – Jobsuche wird schwieriger

Stellenabbau in der Tech-Branche nimmt zu

Die Entlassungswelle in der Tech-Branche setzt sich fort, und zahlreiche Unternehmen passen ihre Belegschaft an. Besonders im Silicon Valley wird der Kurs von Meta-Chef Mark Zuckerberg zunehmend zum Vorbild. Seine Strategie, die Leistungsmesslatte für Mitarbeiter zu erhöhen und leistungsschwache Angestellte schnell zu entlassen, zeigt an der Börse Erfolge und findet Nachahmer in der Branche. Seit Mitte Februar setzt Meta seine angekündigten Stellenstreichungen um. Bis zu 3600 Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen, was etwa fünf Prozent der Belegschaft entspricht. Die betroffenen Angestellten werden per E-Mail informiert und verlieren innerhalb weniger Stunden ihren Zugang zu den internen Systemen. Offiziell sollen ihre Stellen mit neuen Talenten besetzt werden, falls dies notwendig erscheint.

Auch andere Unternehmen reagieren auf die aktuellen Entwicklungen. Hewlett Packard hat sein Restrukturierungsprogramm ausgeweitet und plant nun den Abbau von bis zu 9000 Stellen weltweit. Neben wirtschaftlichen Anpassungen spielen hier auch die von der US-Regierung angekündigten Zölle eine Rolle, die das Unternehmen dazu veranlassen, große Teile seiner Lieferkette aus China in andere asiatische Länder zu verlagern. Salesforce streicht mehr als 1000 Stellen, während gleichzeitig neue Jobs im Bereich der künstlichen Intelligenz geschaffen werden. Betroffene Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich bevorzugt auf diese Positionen zu bewerben. Auch Autodesk und Workday reduzieren ihre Belegschaft erheblich. Autodesk plant, 1350 Stellen abzubauen, insbesondere im Vertrieb, da der Verkauf der Software zunehmend automatisiert wird. Workday streicht 1700 Stellen weltweit, wobei ein Drittel der betroffenen Positionen im Silicon Valley liegt. Gleichzeitig soll in Wachstumsbereiche wie künstliche Intelligenz investiert werden.

Google hingegen setzt den Rotstift in kleinerem Umfang an. Mindestens 150 Stellen sollen in der Cloud- und Werbesparte wegfallen. Interessanterweise sind alle betroffenen Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich und hochprofitabel. Selbst Salesforce, das hinter den Analystenerwartungen zurückblieb, konnte seine Umsätze steigern. Dennoch zeigt sich ein klarer Trend: Die Unternehmen versuchen, mit möglichst schlanken Belegschaften ihre Effizienz zu maximieren und sich verstärkt auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zu konzentrieren.

Für die entlassenen Mitarbeiter gestaltet sich die Jobsuche zunehmend schwieriger. Besonders für frühere Meta-Angestellte ist es problematisch, da Zuckerberg sie öffentlich als leistungsschwach bezeichnet hat. Zudem setzt sich in der Branche ein neuer Wettbewerb durch: Die Optimierung von Geschäftsmodellen mithilfe von künstlicher Intelligenz bei gleichzeitiger Reduzierung fester Stellen. Dies erschwert es vielen Fachkräften, neue Anstellungen zu finden, da Unternehmen zunehmend mit kleineren Teams arbeiten.

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