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Stellantis bringt Fiat Topolino E-Kleinfahrzeug für 13.995 Dollar in die USA

Der Fiat Topolino kommt als elektrisches Leichtkraftfahrzeug in die USA – mit begrenzter Reichweite, niedriger Höchstgeschwindigkeit und einem Einstiegspreis von knapp 14.000 Dollar.

Stellantis bringt Fiat Topolino E-Kleinfahrzeug für 13.995 Dollar in die USA

Stellantis hat am Dienstag bekanntgegeben, dass Bestellungen für den elektrischen Fiat Topolino in den USA ab sofort möglich sind. Der Basispreis liegt bei 13.995 US-Dollar. Allerdings erhöht eine obligatorische Überführungsgebühr von 990 Dollar den tatsächlichen Endpreis für Kunden auf 14.985 Dollar.

Beim Topolino handelt es sich nicht um einen klassischen Kleinwagen, sondern um ein sogenanntes Leichtkraftfahrzeug – ein Quadricycle. In seiner Funktion ähnelt das Fahrzeug eher einem Golfwagen als einem vollwertigen Pkw. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 19 mph (rund 30 km/h), die elektrische Reichweite liegt bei bis zu 46 Meilen (etwa 74 Kilometer).

Für eine erweiterte Straßenzulassung bietet Stellantis einen kostenlosen Umrüstsatz an, der die Höchstgeschwindigkeit auf 25 mph (rund 40 km/h) anhebt. Damit darf das Fahrzeug auf Straßen mit Tempolimits von maximal 35 mph gefahren werden. Der Name Topolino bedeutet auf Italienisch übrigens „Mäuschen" – eine Anspielung auf die kompakten Abmessungen des Fahrzeugs.

Zwei Karosserievarianten, Produktion in Marokko

Das Fahrzeug wird in Marokko produziert und soll in diesem Jahr in begrenzter Stückzahl auf den US-Markt kommen. Kunden können zwischen zwei Varianten wählen: einem Hardtop-Modell mit Türen oder dem sogenannten Dolce-Vita-Cabriolet, das über ein Stoffverdeck und Seile anstelle von Türen verfügt.

Stellantis, zu dem neben Fiat auch US-amerikanische Marken wie Jeep und Dodge gehören, hatte die Markteinführung des Topolino in den USA Ende vergangenen Jahres bestätigt. Der Zeitpunkt war bemerkenswert: Die Ankündigung erfolgte weniger als eine Woche, nachdem US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen im Weißen Haus mit Stellantis-CEO Antonio Filosa und anderen Branchenvertretern kleine japanische „Kei-Cars" gelobt hatte.

Eine Stellantis-Sprecherin betonte jedoch, dass die Ankündigung des Topolino in keinem Zusammenhang mit den Kommentaren Trumps stehe. Der Automobilhersteller habe das Kundeninteresse für das Fahrzeug bereits auf US-Veranstaltungen wie Automobilmessen ausgelotet. Solche Kleinstfahrzeuge sind in den USA grundsätzlich legal, müssen jedoch US-Sicherheitsstandards, Geschwindigkeitsanforderungen und andere Vorschriften erfüllen.

Schwieriger Markt für Kleinwagen in den USA

Die Geschichte von Fiat in den USA zeigt, wie schwierig es ist, Kleinwagen auf dem amerikanischen Markt zu etablieren. In seinem ersten vollen Verkaufsjahr 2012 setzte Fiat landesweit noch 43.772 Fahrzeuge ab. Im vergangenen Jahr waren es nur noch rund 1.300 Fahrzeuge – ein drastischer Rückgang, der die strukturellen Herausforderungen für kompakte Modelle in einem von SUVs und Pickups dominierten Markt verdeutlicht.

Ob der Topolino mit seinem ungewöhnlichen Konzept als Quadricycle eine neue Käuferschicht ansprechen kann, bleibt abzuwarten. Die begrenzte Stückzahl zum Marktstart deutet darauf hin, dass Stellantis zunächst vorsichtig vorgeht und die Nachfrage sondiert, bevor größere Investitionen in den US-Vertrieb getätigt werden.

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