Starfighters-Aktie steigt dank NASA-Partnerschaft und Q1-Zahlen 2026
FJET-Aktie legt vorbörslich 2,4% zu – neue Mu-g-Kooperation und Quartalsergebnisse beflügeln das Raumfahrtunternehmen.

Die Aktien von Starfighters Space Inc (NYSE American: FJET) legten am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 2,4% zu. Auslöser waren gleich zwei Meldungen: eine erweiterte Partnerschaft mit Mu-g Technologies sowie die Vorlage der Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026.
Im Zentrum der Kooperation steht die gemeinsame Reaktion beider Unternehmen auf die Informationsanfrage (Request for Information, RFI) des NASA Armstrong Flight Research Center für Parabelflugdienste. Starfighters wird das modifizierte Parabelflugzeug vom Typ Dassault Falcon 50 von Mu-g Technologies an seinem Standort in Midland stationieren. Die Partnerschaft kombiniert die Forschungskapazitäten von Mu-g im Bereich der Mikrogravitation mit der Überschallplattform F-104 und der Flugbetriebsinfrastruktur von Starfighters.
Ziel: Lücke bei Mikrogravitations-Flugkapazitäten schließen
Die Zusammenarbeit zielt ausdrücklich darauf ab, den derzeitigen Mangel an kommerziellen Mikrogravitations-Flugkapazitäten in Nordamerika zu beheben. Starfighters übernimmt dabei Bodenunterstützung, Begleitflugdienste, Datenerfassung und Pilotenintegration für das Flugtestprogramm von Mu-g am Midland International Air & Space Port. Für Forscher und Unternehmen, die auf Schwerelosigkeitsexperimente angewiesen sind, könnte dieses Angebot künftig eine wichtige Alternative darstellen.
Ebenfalls positiv für das Unternehmen: Im Januar schloss Starfighters Windkanaltests für das Projekt STARLAUNCH 1 ab. Dabei wurde das Trennverhalten bei Mach 0,85 und Mach 1,3 evaluiert. Unter allen Testbedingungen wurden keine nachteiligen aerodynamischen Wechselwirkungen beobachtet – ein wichtiger Meilenstein für das Programm.
Finanzergebnisse Q1 2026: Verluste weiten sich aus
Die Quartalszahlen selbst zeigen jedoch ein gemischtes Bild. Für das erste Quartal 2026 meldete Starfighters keinen Umsatz – wie bereits im Vorjahreszeitraum. Die Betriebskosten stiegen deutlich um 116% auf 4,05 Millionen US-Dollar, verglichen mit 1,88 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2025.
Der Nettoverlust weitete sich im Jahresvergleich um 61% von 2,65 Millionen auf 4,27 Millionen US-Dollar aus. Der Verlust je Aktie lag bei 0,10 US-Dollar, nach 0,13 US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Netto-Mittelabfluss aus der operativen Geschäftstätigkeit belief sich auf 3,96 Millionen US-Dollar, gegenüber 1,67 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2025.
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Zur AktienanalyseDie Liquiditätslage verdient besondere Aufmerksamkeit: Die liquiden Mittel sanken zum 31. März 2026 auf 1,40 Millionen US-Dollar, ausgehend von 4,58 Millionen US-Dollar zum Jahresende 2025. Die kurzfristigen Investitionen beliefen sich auf 13,21 Millionen US-Dollar, nach 15,27 Millionen US-Dollar zum 31. Dezember 2025.
Trotz der schwachen Finanzkennzahlen reagierten Anleger positiv auf die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Die Kombination aus dem NASA-RFI-Engagement und dem erfolgreichen Abschluss der STARLAUNCH-1-Windkanaltests signalisiert, dass Starfighters aktiv an der Entwicklung seines Geschäftsmodells arbeitet – auch wenn der Weg zur Umsatzgenerierung noch offen bleibt.


