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Stardust Power sichert Lithium-Liefervertrag mit Batteriehersteller Charge CCCV

Die US-Lithium-Raffinerie Stardust Power unterzeichnet eine unverbindliche Absichtserklärung für Lieferungen von bis zu 20.000 Tonnen Lithiumcarbonat jährlich.

Stardust Power sichert Lithium-Liefervertrag mit Batteriehersteller Charge CCCV

Der US-amerikanische Lithium-Raffineriebetreiber Stardust Power hat eine unverbindliche Absichtserklärung mit dem Batteriehersteller Charge CCCV unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht die Lieferung von batterietauglichem Lithiumcarbonat aus der geplanten Raffinerie im amerikanischen Bundesstaat Oklahoma vor. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in den USA.

Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die geplante Lithium-Raffinerie in Muskogee, Oklahoma. Von dort soll Charge CCCV, ein Batterietechnologieunternehmen, in den kommenden Jahren mit wachsenden Mengen an Lithiumcarbonat beliefert werden. Das Material gilt als kritische Komponente für die Herstellung von Elektrofahrzeugbatterien.

Steigende Liefermengen bis 2030

Die vereinbarten Liefermengen sollen schrittweise ansteigen. Konkret sieht die Absichtserklärung folgende Volumina vor:

  • 2028: rund 3.000 Tonnen Lithiumcarbonat
  • 2029: 10.000 Tonnen Lithiumcarbonat
  • 2030: 20.000 Tonnen Lithiumcarbonat

Dieser Hochlaufplan spiegelt den geplanten Aufbau der Produktionskapazitäten in Muskogee wider. Stardust Power geht davon aus, dass die Vereinbarungen im Falle eines endgültigen Abschlusses einen Großteil der geplanten Gesamtproduktion abdecken könnten.

Das Geschäft fällt in eine Zeit, in der die USA verstärkt auf heimische Lithiumquellen setzen. Die wachsende Abhängigkeit von Importen aus China und anderen Ländern gilt in Washington als strategisches Risiko. Lithium ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Batteriezellen moderner Elektrofahrzeuge, und die Sicherung inländischer Lieferketten hat politisch wie wirtschaftlich an Bedeutung gewonnen.

Bereits Vereinbarung mit Sumitomo geschlossen

Stardust Power hatte bereits im Jahr 2025 eine weitere unverbindliche Vereinbarung bekanntgegeben. Damals schloss das Unternehmen eine Absichtserklärung mit der Sumitomo Corporation of Americas ab. Diese umfasst den Verkauf von jährlich bis zu 25.000 Tonnen Lithium über eine Laufzeit von zehn Jahren, mit der Option auf eine Verlängerung um weitere fünf Jahre.

Zusammen mit der neuen Vereinbarung mit Charge CCCV könnte Stardust Power damit einen erheblichen Teil seiner künftigen Produktion bereits vorab vertraglich absichern. Das Unternehmen selbst gibt an, dass die Verträge bei gleichbleibenden Lithiumpreisen Umsätze in Milliarden US-Dollar generieren könnten.

Für deutsche Anleger und Beobachter des Rohstoffmarktes ist die Entwicklung ein weiteres Zeichen dafür, dass der Aufbau westlicher Lithium-Lieferketten an Fahrt gewinnt. Die USA investieren gezielt in die heimische Verarbeitung kritischer Rohstoffe, um die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten zu reduzieren – ein Trend, der auch in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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