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Starbucks eröffnet neues Büro in Nashville und verlagert Lieferketten-Teams

Der US-Kaffeegigant expandiert seinen Unternehmensstandort und bietet Dutzenden Seattle-Mitarbeitern einen Umzug an.

Starbucks eröffnet neues Büro in Nashville und verlagert Lieferketten-Teams

Starbucks plant die Eröffnung eines neuen Unternehmensbüros in Nashville, Tennessee. Wie der Kaffeeriese am Dienstag in einer internen Mitteilung bekanntgab, soll der Standort noch im laufenden Jahr seinen Betrieb aufnehmen. Der Schritt ist Teil einer breiteren Strategie, die Unternehmspräsenz in verschiedenen Regionen der USA auszubauen.

Der neue Standort in Nashville wird Teile des nordamerikanischen Lieferketten-Managements beherbergen. Starbucks plant, Dutzenden bestehenden Mitarbeitern aus dem Hauptsitz in Seattle einen Umzug in die Musikmetropole anzubieten. Darüber hinaus sollen künftig weitere Stellen direkt im Nashviller Markt geschaffen werden.

Seattle bleibt globaler Hauptsitz

Trotz der Expansion betonte Starbucks ausdrücklich, dass Seattle weiterhin der nordamerikanische und globale Hauptsitz des Unternehmens bleibt. Die Verlagerung einzelner Abteilungen bedeutet demnach keine strukturelle Abkehr vom bisherigen Unternehmenszentrum im US-Bundesstaat Washington.

Für Mitarbeiter, die einen Umzug nach Nashville ablehnen, hat Starbucks eine soziale Absicherung vorgesehen. Diese Beschäftigten haben Anspruch auf eine Abfindung und können sich zudem auf neu entstehende Stellen bewerben, sobald diese verfügbar sind. Damit signalisiert das Unternehmen einen vergleichsweise mitarbeiterfreundlichen Umgang mit der Reorganisation.

Die Expansion nach Nashville reiht sich in einen Trend ein, den viele US-Konzerne in den vergangenen Jahren verfolgen: Unternehmen wie Amazon oder Oracle haben ebenfalls bedeutende Standorte in der schnell wachsenden Stadt im Süden der USA aufgebaut. Nashville gilt als attraktiver Wirtschaftsstandort mit niedrigeren Lebenshaltungskosten als klassische Technologie- und Wirtschaftszentren wie Seattle oder San Francisco.

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