Standard Uranium startet größtes Bohrprogramm auf Davidson River Uranprojekt
Das kanadische Uranexplorationsunternehmen nimmt nach vier Jahren Pause wieder Bohrungen auf seinem Flaggschiff-Projekt auf.

Standard Uranium Ltd. (TSXV: STND, OTCQB: STTDF, FSE: 9SU0) hat am 29. Mai 2026 die Bohraktivitäten auf seinem Flaggschiff-Uranprojekt Davidson River im südwestlichen Athabasca-Becken in Saskatchewan, Kanada, aufgenommen. Das Unternehmen bezeichnete das Programm als das bislang größte in seiner Geschichte. Die Feldteams trafen am 1. Juni vor Ort ein, und die Diamantbohrungen am ersten Bohrloch sind bereits im Gange.
Das hubschraubergestützte Bohrprogramm für 2026 soll über 8.000 Meter Diamantbohrungen umfassen und voraussichtlich rund zwölf Wochen dauern. Zwei Bohrgeräte werden eingesetzt, um neue Ziele entlang der drei Strukturkorridore Bronco, Thunderbird und Warrior zu testen. Es ist das erste Mal seit 2022, dass Standard Uranium wieder Bohrungen auf dem Davidson River Projekt durchführt.
Modernste Explorationstechnologie im Einsatz
Für die Zielauswahl setzte Standard Uranium auf eine integrierte Explorationsstrategie, die mehrere hochmoderne Methoden kombiniert. In Partnerschaft mit Fleet Space Technologies schloss das Unternehmen die ersten ExoSphere-Multiphysik-Untersuchungen in der Region des südwestlichen Athabasca-Beckens ab. Dabei wurden 3D-Ambient-Noise-Tomographie (ANT), Horizontal-to-Vertical Spectral Ratio (HVSR) und Boden-Gravitationsmessungen integriert, um dreidimensionale Modelle der Geschwindigkeit, Dichte und strukturellen Architektur des Grundgebirges zu erstellen.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden zusätzlich mit früheren Bohrergebnissen, EM-Leitern und dem ALS GoldSpot SmartMatch Machine-Learning-Targeting kombiniert. In allen drei untersuchten Korridoren wurden deutliche Dichte-Anomalien identifiziert, die als potenzielle Indikatoren für eine hydrothermale Alteration in Verbindung mit einer Uranmineralisierung interpretiert werden. Diese Anomalien stimmen mit kartierten EM-Leitern sowie Extrapolationen von Verwerfungen im Grundgebirge überein.
„Wir freuen uns außerordentlich, zum ersten Mal seit 2022 wieder Bohrungen auf unserem Flaggschiff-Projekt durchzuführen", sagte Sean Hillacre, President & VP Exploration. „Ausgestattet mit unseren neuen Multiphysik-Datensätzen verfolgen wir einen entdeckungsorientierten Ansatz bei den unserer Meinung nach stärksten Bohrzielen, die wir je bei Davidson River hatten."
Davidson River: Strategische Lage im Athabasca-Becken
Das Projekt Davidson River umfasst 30.737 Hektar in zehn zusammenhängenden Mineral-Claims im südwestlichen Teil des Athabasca-Beckens. Das Projekt liegt entlang der westlichen Erweiterung derselben Strukturkorridore, die die bedeutendsten Uranentdeckungen des südwestlichen Athabasca-Beckens beherbergen – darunter die Arrow-Lagerstätte von NexGen Energy und das PLS-Grundstück von Fission Uranium Corp.
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Zur AktienanalyseDas Athabasca-Becken in Saskatchewan gilt als einer der weltweit bedeutendsten Uranbezirke und ist bekannt für seine hochgradigen Uranvorkommen. Standard Uranium betrachtet Davidson River als äußerst aussichtsreich für die Entdeckung einer oberflächennahen, hochgradigen Uranmineralisierung im Grundgebirge. Als „hochgradig" definiert das Unternehmen dabei Urankonzentrationen von mehr als 1,0 Gewichtsprozent U3O8.
Insgesamt hält Standard Uranium Beteiligungen an über 219.327 Acres (88.758 Hektar) im Athabasca-Becken. Neben Davidson River betreibt das Unternehmen auch Projekte im östlichen Athabasca-Becken mit über 38.417 Hektar sowie das Projekt Sun Dog im nordwestlichen Teil des Beckens mit über 19.603 Hektar. Das Bohrprogramm 2026 bei Davidson River markiert damit einen wichtigen Meilenstein in der Explorationsgeschichte des Unternehmens und könnte entscheidende neue Erkenntnisse über das Mineralisierungspotenzial des Projekts liefern.


