Stallion Uranium nimmt Bohrungen beim Projekt Moonlite wieder auf
Nach einem Vorfall im April 2026 hat Stallion Uranium die Diamantbohrungen im Athabasca-Becken erfolgreich wiederaufgenommen.

Stallion Uranium Corp. (TSX-V: STUD; OTCQB: STLNF; FSE: B76) hat die Bohrarbeiten auf seinem Projekt Moonlite im Athabasca-Becken im Norden von Saskatchewan wieder aufgenommen. Das Unternehmen informierte Aktionäre am 28. April 2026 über den Fortschritt des laufenden Explorationsprogramms sowie über den Vorfall vom 1. April 2026, der die Arbeiten vorübergehend unterbrochen hatte.
Bislang hat Stallion Uranium rund 1.900 Meter des geplanten 4.000 Meter umfassenden Phase-1-Diamantbohrprogramms abgeschlossen. Jedes bisher fertiggestellte Bohrloch stieß auf signifikante Alterationen und geologische Strukturen, die für die Uranexploration von Bedeutung sind.
Bohrergebnisse zeigen ermutigende Indikatoren
Das erste erfolgreich abgeschlossene Bohrloch ML26-001A durchteufte mehrere Störungszonen sowohl im Sandstein als auch im Grundgebirge. Im Sandstein wurden zwei breite Störungszonen – in einer Tiefe von etwa 66 bis 109 Metern – mit starker Quarzlösung, Brekziierung und zerklüfteten Kernen angetroffen. Im Grundgebirge identifizierten die Geologen eine bedeutende graphitische Störungszone, die mit einer starken bis lokal massiven Ton-Alteration einhergeht.
Diese graphitische Störungszone wird als die primäre leitfähige Quelle interpretiert, die in den geophysikalischen Datensätzen des Unternehmens identifiziert worden war. Das Ergebnis bestätigt damit das integrierte geophysikalische Zielmodell von Stallion Uranium und stützt das Vorhandensein eines fündigen hydrothermalen Systems.
Darren Slugoski, Vice President Exploration, kommentierte die Ergebnisse: „Das beständige Durchteufen signifikanter Alterationen und struktureller Merkmale in jedem gebohrten Loch ist für die Uranexploration im Athabasca-Becken äußerst ermutigend. Wir beobachten Schlüsselindikatoren für eine Uranmineralisierung, darunter die Bleichung und Auflösung von Sandstein, Ton-Alteration, Brekziierung und Verwerfungen. Diese Elemente dienen im Becken häufig als Pfade und Fallen für uranhaltige Fluide."
Hintergrund: Athabasca-Becken als weltweites Uran-Zentrum
Das Athabasca-Becken in der kanadischen Provinz Saskatchewan gilt als eine der bedeutendsten Uranregionen der Welt. Dort befinden sich einige der größten und hochgradigsten Uranlagerstätten weltweit. Stallion Uranium exploriert in diesem Gebiet rund 1.700 km² und hält gemeinsam mit seinem Joint-Venture-Partner Atha Energy das größte zusammenhängende Projekt im westlichen Athabasca-Becken.
Die weiteren Bohrarbeiten konzentrieren sich auf vorrangige Gebiete innerhalb des interpretierten leitfähigen Korridors – dem sogenannten Coyote-Korridor – mit Schwerpunkt auf Zonen mit struktureller Komplexität und Alteration. Das Unternehmen betont, vollständig finanziert zu sein, um das aktuelle Programm abzuschließen.
Vorfall vom 1. April 2026 und Wiederaufnahme der Arbeiten
Neben den Bohrergebnissen informierte Stallion Uranium auch über den Vorfall vom 1. April 2026, bei dem zwei Auftragnehmer verletzt wurden. Das Unternehmen teilte mit, dass sich beide Betroffenen weiterhin in einem stabilen Zustand befinden und zusätzlich medizinisch versorgt werden. Stallion unterstützt die Verletzten sowie deren Familien und Kollegen vollumfänglich.
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Zur AktienanalyseNach einer Standortbesichtigung und einer abgeschlossenen Untersuchung erteilte der Chief Mines Inspector von Occupational Health and Safety Saskatchewan die Genehmigung zur Wiederaufnahme der Bohrarbeiten. Sowohl Stallion Uranium als auch der Bohrdienstleister Base Drilling haben alle erforderlichen Korrekturmaßnahmen vollständig umgesetzt.
CEO Matthew Schwab erklärte dazu: „Wir sind dankbar für die enge Zusammenarbeit und Professionalität, die unser Team, das Team von Base Drilling und alle Regulierungsbehörden seit dem Vorfall an den Tag gelegt haben. Gemeinsam haben wir eine schwierige Erfahrung mit Transparenz, Sorgfalt und einem gemeinsamen Engagement für die Sicherheit gemeistert."
Die technischen und wissenschaftlichen Angaben wurden von Darren Slugoski, P.Geo., VP Exploration und qualifizierter Person gemäß National Instrument 43-101, geprüft und genehmigt.


