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Spritpreise erreichen neuen Tiefstand in 2025

ADAC sieht weiteres Senkungspotenzial durch bislang unvollständig weitergegebene Ölpreisrückgänge

 Spritpreise erreichen neuen Tiefstand in 2025

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind aktuell auf dem niedrigsten Stand des laufenden Jahres. Laut dem wöchentlichen Preisvergleich des ADAC haben sowohl Superbenzin der Sorte E10 als auch Diesel in der vergangenen Woche deutlich nachgegeben. Der Preis für E10 sank um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,672 Euro pro Liter. Damit liegt der Preis so niedrig wie seit Beginn des Jahres nicht mehr.

Auch der Dieselpreis entwickelte sich rückläufig. Er verringerte sich im bundesweiten Durchschnitt um 1,6 Cent und erreichte am Dienstag einen Wert von 1,556 Euro pro Liter. Dies stellt den niedrigsten Stand seit dem 3. Oktober des Vorjahres dar. Beim E10 wurde zuletzt ein ähnlich niedriger Wert am 13. Dezember des vergangenen Jahres gemessen.

Nach Einschätzung des ADAC ist der rückläufige Ölpreis maßgeblich für den Preisverfall an den Zapfsäulen verantwortlich. Der Verkehrsclub betont jedoch, dass trotz der aktuellen Entwicklung weiteres Potenzial für Preisnachlässe bestehe. Aus Sicht des ADAC sind die gefallenen Ölpreise bislang nur unzureichend an die Endverbraucher weitergegeben worden.

In seiner wöchentlichen Analyse weist der ADAC regelmäßig auf die Verbindung zwischen Rohölpreisen und Kraftstoffkosten hin. Auch diesmal macht der Verband deutlich, dass Preisbewegungen an den internationalen Rohstoffmärkten nicht immer in vollem Umfang und zeitnah an die Autofahrer weitergegeben werden. Der aktuelle Rückgang wird daher als Schritt in die richtige Richtung, aber noch nicht als ausreichende Reaktion auf die Marktentwicklung gewertet.

Der ADAC fordert eine stärkere und zügigere Weitergabe sinkender Rohölpreise an die Verbraucher. Nur so könne ein transparenter und fairer Wettbewerb sichergestellt werden. Die aktuellen Zahlen unterstreichen nach Ansicht des Verbandes, dass trotz des erfreulichen Rückgangs noch Spielraum nach unten besteht. Die Entwicklung der kommenden Wochen bleibt abzuwarten.

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