SpaceX verschiebt nächsten Starship-Testflug auf Mai 2025
Elon Musk bestätigt: Der nächste Starship-V3-Teststart findet erst in vier bis sechs Wochen statt.

SpaceX-Chef Elon Musk hat den nächsten Testflug des Starship-Raumfahrzeugs erneut verschoben. Statt wie ursprünglich angekündigt im April werde der Start nun in vier bis sechs Wochen erfolgen, schrieb Musk auf seiner Social-Media-Plattform X. Das entspricht den ersten beiden Maiwochen 2025.
Der Testflug betrifft die neue V3-Version des Starship, die SpaceX mit Dutzenden von Upgrades ausgestattet hat. Ziel ist es, das Fahrzeug zuverlässiger zu machen und für künftige NASA-Missionen zu qualifizieren. Insbesondere das Artemis-Mondlandeprogramm der NASA setzt auf Starship als Landefähre für Astronauten.
Das V3-Modell hat sich bereits um mehrere Monate verzögert. Der vorangegangene Starship-Teststart – der elfte insgesamt – fand im Oktober 2024 statt. Seitdem arbeitet SpaceX intensiv an der Weiterentwicklung des Systems, um Schritt für Schritt die Zuverlässigkeit zu steigern.
Starship: Die Rakete der nächsten Generation
Starship ist das ambitionierteste Raketenprojekt von SpaceX und gilt als Herzstück von Musks Vision für die Raumfahrt. Das System besteht aus dem Super-Heavy-Booster und dem eigentlichen Starship-Raumschiff und ist auf vollständige Wiederverwendbarkeit ausgelegt – ein entscheidender Unterschied zu bisherigen Trägersystemen. Im Vergleich zur bewährten Falcon-9-Rakete kann Starship deutlich größere Nutzlasten in den Orbit befördern.
Die Entwicklung des Starship ist nicht nur für die Raumfahrt bedeutsam, sondern auch für SpaceX als Unternehmen. Denn SpaceX hat laut einem Reuters-Bericht vom Mittwoch vertraulich einen Antrag auf einen US-Börsengang (IPO) eingereicht. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Starbase, Texas, wird dabei mit mehr als 1,75 Billionen US-Dollar bewertet – was das Debüt zum potenziell größten Börsengang der Geschichte machen würde.
Bedeutung für Investoren und die Raumfahrtbranche
Für Investoren sind die Fortschritte beim Starship-Programm von besonderer Relevanz. Ein erfolgreicher Testflug der V3-Version würde SpaceX deutlich näher an lukrative NASA-Verträge und kommerzielle Aufträge heranführen. Das Artemis-Programm allein sieht Milliardenzahlungen an SpaceX für Mondlandemissionen vor.
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Zur AktienanalyseDie Verschiebung des Starts um einen Monat ist in der Raumfahrtbranche keine Seltenheit. Komplexe Systeme wie Starship erfordern umfangreiche Tests und Zertifizierungsverfahren, bevor sie fliegen dürfen. SpaceX muss dabei auch mit der US-Bundesluftfahrtbehörde FAA zusammenarbeiten, die Startgenehmigungen erteilt.
Insgesamt hat SpaceX mit dem Starship-Programm bereits elf Testflüge absolviert und dabei erhebliche Fortschritte erzielt – von frühen Explosionen beim Start bis hin zu erfolgreichen Bergungsmanövern des Boosters. Der bevorstehende zwölfte Testflug soll zeigen, ob die umfangreichen Upgrades der V3-Version die erhofften Verbesserungen bringen.


