SpaceX startet Starship zum 13. Testflug nach Börsengang
Nach wetter- und technikbedingten Verzögerungen hob die gewaltige Starship-Rakete von Starbase, Texas, erfolgreich ab.

SpaceX hat am Freitagabend seine gewaltige Starship-Rakete zum 13. Testflug gestartet. Der Start erfolgte von der unternehmenseigenen Startanlage in Starbase, Texas. Zuvor hatten wetterbedingte und technische Verzögerungen den Ablauf erschwert.
Es handelt sich um den ersten Testflug seit dem Rekord-Börsengang des Unternehmens – ein Meilenstein, der die Aufmerksamkeit von Investoren weltweit auf sich zieht. Das Starship-Raumschiff absolvierte den Flug und vollführte anschließend eine „sanfte Wasserung" im Indischen Ozean. Damit konnte SpaceX erneut einen kontrollierten Abschluss des Testflugs demonstrieren.
Warum Investoren die Starship-Tests genau beobachten
Für Investoren sind die Starship-Testflüge von besonderer Bedeutung. Die riesige Rakete gilt als entscheidend für die Ambitionen von SpaceX, seinen Satelliten-Internetdienst Starlink zügig auszubauen. Starlink ist bereits heute eine der wichtigsten Einnahmequellen des Unternehmens und versorgt Millionen von Nutzern weltweit mit Breitband-Internet über ein wachsendes Netz aus Satelliten im niedrigen Erdorbit.
Das Starship ist das größte und leistungsstärkste Raketensystem, das je gebaut wurde. SpaceX entwickelt es als vollständig wiederverwendbares Trägersystem, das langfristig die Kosten für Satellitenstarts drastisch senken soll. Ein zuverlässiges Starship würde es SpaceX ermöglichen, deutlich mehr Starlink-Satelliten in kürzerer Zeit in den Orbit zu bringen und damit die globale Netzabdeckung erheblich zu beschleunigen.
Starbase, Texas – das Herzstück von SpaceX
Der Startort Starbase in Texas ist der zentrale Entwicklungs- und Teststandort für das Starship-Programm. SpaceX hat dort in den vergangenen Jahren massiv investiert und eine vollständige Infrastruktur für Entwicklung, Produktion und Start der Rakete aufgebaut. Die Anlage liegt an der Südspitze von Texas, nahe der mexikanischen Grenze, und bietet aufgrund ihrer Lage günstige Startbedingungen in Richtung Ozean.
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Zur AktienanalyseDer 13. Testflug reiht sich in eine Serie von Erprobungen ein, bei denen SpaceX das System schrittweise weiterentwickelt und verfeinert hat. Frühere Testflüge endeten teils mit Explosionen oder Fehlfunktionen – der nun erzielte kontrollierte Abschluss mit einer „sanften Wasserung" im Indischen Ozean zeigt, dass das Programm technisch deutliche Fortschritte macht.
Für deutsche Privatanleger, die SpaceX im Blick haben, ist das Unternehmen bislang nicht direkt an der Börse notiert. Allerdings profitieren verschiedene börsennotierte Unternehmen und Fonds indirekt von der Entwicklung des kommerziellen Raumfahrtsektors. Der Erfolg des Starship-Programms dürfte die Bewertung von SpaceX und damit auch die Attraktivität möglicher zukünftiger Beteiligungsmöglichkeiten weiter beeinflussen.


