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SpaceX, OpenAI und Anthropic: Warum diese IPOs schlechte Investments sind

Überhypte Börsengänge enden oft fatal für Privatanleger – das gilt für SpaceX, OpenAI und Anthropic gleichermaßen.

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SpaceX, OpenAI und Anthropic: Warum diese IPOs schlechte Investments sind

Die mit Spannung erwarteten Börsengänge von SpaceX, OpenAI und Anthropic sorgen für Schlagzeilen – doch laut einer Analyse von MarketWatch sind die Aktien dieser Unternehmen schlichtweg keine lohnenden Investments für Privatanleger. Das Urteil ist klar: Wer auf diese Mega-IPOs setzt, riskiert, als sogenannte „Exit-Liquidität" für milliardenschwere Insider zu dienen.

Das Muster ist dabei keineswegs neu. Kommentare rund um solche Großbörsengänge folgen stets demselben Drehbuch: Die Bewertungen gelten als absurd hoch, die Unternehmen schreiben rote Zahlen, und am Ende sind es die Privatanleger, die den Gründern und frühen Investoren den Ausstieg ermöglichen. Elon Musk bei SpaceX und Sam Altman bei OpenAI stehen dabei exemplarisch für dieses Phänomen.

Überhypte IPOs: Ein bekanntes Muster

Die Geschichte der Technologiebörse kennt zahlreiche Beispiele, bei denen hochgelobte Börsengänge für Kleinanleger enttäuschend endeten. Unternehmen, die vor ihrem Börsengang als revolutionär gefeiert wurden, verloren nach dem IPO oft massiv an Wert – während die frühen Investoren und Gründer ihre Anteile zu Höchstpreisen verkauft hatten. Genau dieses Szenario droht laut der Analyse auch bei den kommenden KI- und Raumfahrt-IPOs.

Besonders relevant ist diese Einschätzung für deutsche Privatanleger, die angesichts des globalen KI-Hypes versucht sein könnten, bei OpenAI oder Anthropic früh einzusteigen. Die verlockende Erzählung – man investiere in die Zukunft der künstlichen Intelligenz – verdeckt dabei die nüchterne Realität: Hohe Bewertungen bei gleichzeitig fehlender Profitabilität sind ein klassisches Warnsignal.

Kein Ende des Bullenmarktes

Wichtig ist jedoch die Differenzierung, die die Analyse ausdrücklich vornimmt: Die Skepsis gegenüber diesen spezifischen IPOs bedeutet nicht das Ende des Bullenmarktes insgesamt. Überhypte Einzelwerte können schlechte Investments sein, während der breite Markt weiterhin positive Renditen liefert. Anleger sollten daher nicht den Fehler machen, aus der Ablehnung einzelner hochbewerteter Börsengänge eine generelle Marktskepsis abzuleiten.

Für Privatanleger ergibt sich daraus eine klare Handlungsempfehlung: Statt auf den Hype einzelner Mega-IPOs zu setzen, lohnt sich ein kritischer Blick auf Bewertungen und Geschäftsmodelle. Unternehmen, die zum Zeitpunkt ihres Börsengangs keine Gewinne erwirtschaften und mit astronomischen Bewertungen an den Markt kommen, haben historisch betrachtet selten die Erwartungen der Kleinanleger erfüllt.

Die Debatte um SpaceX, OpenAI und Anthropic zeigt einmal mehr: Zwischen dem Versprechen einer Technologie und der Qualität eines Investments als Aktie liegt oft ein gewaltiger Unterschied. Wer das versteht, trifft die besseren Entscheidungen an der Börse.

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