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SpaceX-Leerverkäufer erhöhen Wetten auf 32 Prozent des Streubesitzes

Trotz Musks Warnung vor dem Ruin steigen Short-Positionen auf 206 Millionen Aktien im Wert von 25 Milliarden Dollar.

SpaceX-Leerverkäufer erhöhen Wetten auf 32 Prozent des Streubesitzes

Elon Musk hat Investoren, die gegen SpaceX wetten, drastisch gewarnt: Sie hätten kaum Überlebenschancen. Doch die Leerverkäufer lassen sich davon offenbar nicht beeindrucken – im Gegenteil. Die Short-Positionen gegen das Raumfahrtunternehmen steigen weiter und haben nun ein beachtliches Niveau erreicht.

Laut Schätzungen des Analysehauses S3 Partners sind derzeit rund 206 Millionen SpaceX-Aktien leerverkauft. Das entspricht etwa 32 Prozent des öffentlich handelbaren Streubesitzes des Unternehmens. Der Nominalwert dieser bärischen Wetten beläuft sich auf rund 25 Milliarden US-Dollar – eine enorme Summe, die das Ausmaß der Skepsis gegenüber SpaceX verdeutlicht.

Noch in der Vorwoche lagen die Short-Positionen bei rund 185 Millionen Aktien, was damals etwa 29 Prozent des Streubesitzes entsprach. Der Anstieg auf nun 206 Millionen Aktien markiert damit eine dramatische Zunahme innerhalb kurzer Zeit und zeigt, dass immer mehr Marktteilnehmer auf fallende Kurse setzen.

Leerverkäufer im Vorfeld wichtiger Katalysatoren aktiv

Besonders bemerkenswert ist der Zeitpunkt dieser Entwicklung. Die Erhöhung der Short-Positionen erfolgt laut dem Bericht im Vorfeld mehrerer wichtiger Katalysatoren für SpaceX. Welche konkreten Ereignisse damit gemeint sind, lässt die Quelle offen – doch die Positionierung der Leerverkäufer deutet darauf hin, dass sie auf negative Überraschungen spekulieren.

Leerverkäufer, auch als Short-Seller bekannt, leihen sich Aktien und verkaufen diese in der Erwartung, sie später zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen und so einen Gewinn zu erzielen. Eine Short-Quote von 32 Prozent des Streubesitzes gilt als außergewöhnlich hoch und signalisiert eine starke bärische Stimmung unter professionellen Investoren.

Musks Warnung an die Bären

Elon Musk, der Gründer und Chef von SpaceX, reagierte auf die wachsenden Wetten gegen sein Unternehmen mit einer klaren Botschaft: Investoren, die gegen SpaceX setzen, hätten kaum Überlebenschancen. Solche öffentlichen Warnungen an Leerverkäufer sind für Musk nicht ungewöhnlich – er ist bekannt dafür, sich direkt und kämpferisch gegenüber Kritikern und Skeptikern zu äußern.

Für deutsche Privatanleger ist SpaceX als nicht börsennotiertes Unternehmen nur eingeschränkt direkt investierbar. Dennoch ist die Entwicklung am Markt für SpaceX-Anteile ein wichtiger Indikator für die Stimmung gegenüber dem privaten Raumfahrtsektor insgesamt. Die hohe Short-Quote zeigt, dass trotz der technologischen Erfolge des Unternehmens erhebliche Zweifel an der Bewertung bestehen.

Die Spannung zwischen Musks optimistischer Einschätzung und der wachsenden Skepsis der Leerverkäufer dürfte in den kommenden Wochen – insbesondere rund um die angekündigten Katalysatoren – für erhebliche Kursbewegungen sorgen. Ob die Bären oder der SpaceX-Chef am Ende Recht behalten, bleibt abzuwarten.

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