SpaceX-Börsengang: Founders Fund und Andreessen vor Rekordrenditen
Bei einer Bewertung von fast 1,8 Billionen Dollar winken einer kleinen Gruppe von Wagniskapitalgebern zweistellige Milliardengewinne.

Der bevorstehende Börsengang von SpaceX könnte zu einem der bedeutendsten Kapitalzuwächse in der Geschichte des Venture Capital werden. Eine kleine Gruppe von Wagniskapitalgebern steht laut Bloomberg vor Renditen in zweistelliger Milliardenhöhe – bei einer Unternehmensbewertung von nahezu 1,8 Billionen US-Dollar. Die Dimensionen dieses potenziellen Geldsegens sind in der Branche beispiellos.
Besonders im Rampenlicht steht dabei Founders Fund, die Wagniskapitalgesellschaft von Peter Thiel, dem langjährigen Geschäftspartner von Elon Musk. Der Fonds hält einen Anteil von rund 3 Prozent an SpaceX – eine Beteiligung, die über einen Zeitraum von fast 20 Jahren in mehreren Finanzierungsrunden aufgebaut wurde. Insgesamt investierte Founders Fund dabei rund 600 Millionen US-Dollar in das Raumfahrtunternehmen.
Beteiligung von 600 Millionen auf über 50 Milliarden Dollar gewachsen
Bei einem IPO-Preis von 135 US-Dollar pro Aktie ist dieser 3-Prozent-Anteil laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person mehr als 50 Milliarden US-Dollar wert. Das entspricht einem Wertzuwachs, der die ursprüngliche Investition um ein Vielfaches übersteigt und die Größenordnung klassischer Venture-Capital-Erfolge wie die frühen Investments in Google oder Facebook weit in den Schatten stellen würde.
Für deutsche Privatanleger verdeutlicht dieser Fall eindrucksvoll, welche Renditen langfristige Frühphasen-Investments in Technologieunternehmen erzielen können. Allerdings sind solche Beteiligungen für institutionelle Investoren und spezialisierte Wagniskapitalgeber reserviert – der Zugang für Privatanleger ist in der Regel erst über einen Börsengang möglich.
SpaceX-IPO als historisches Ereignis für die Venture-Capital-Branche
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Zur AktienanalyseSpaceX gilt als eines der wertvollsten privaten Unternehmen der Welt. Eine Bewertung von nahezu 1,8 Billionen US-Dollar würde das Unternehmen in eine Liga mit den größten börsennotierten Konzernen weltweit katapultieren. Für die Venture-Capital-Branche insgesamt markiert ein solcher Börsengang einen Meilenstein, der die Maßstäbe für zukünftige Bewertungen und Renditeerwartungen neu setzen dürfte.
Neben Founders Fund werden laut Bloomberg auch weitere Wagniskapitalgeber – darunter Andreessen Horowitz – von dem Börsengang profitieren. Die genauen Beteiligungshöhen und erwarteten Renditen der anderen Investoren wurden in den vorliegenden Informationen nicht im Detail beziffert. Fest steht jedoch: Der SpaceX-IPO könnte für eine ganze Generation von Venture-Capital-Investoren zum prägenden Ereignis werden.

