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SpaceX-Börsengang: Diese drei Termine sollten Anleger kennen

SpaceX strebt einen historischen IPO an – mit Roadshow, Preisfestsetzung und erstem Aktienverkauf bereits im Juni 2025.

SpaceX-Börsengang: Diese drei Termine sollten Anleger kennen

SpaceX treibt seinen lang erwarteten Börsengang mit konkreten Terminen voran. Laut einem Bericht von Reuters vom 15. Mai plant das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk eine Roadshow für den 4. Juni, bei der das Management den Börsengang vor institutionellen Investoren präsentieren wird. Der IPO könnte damit bereits in wenigen Wochen Realität werden.

Das Unternehmen strebt eine Bewertung zwischen 1,5 Billionen und 2 Billionen US-Dollar an und möchte zwischen 50 Milliarden und 80 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital einsammeln. Die Erlöse sollen laut Berichten für Projekte wie orbitale Rechenzentren und eine dauerhafte menschliche Basis auf dem Mond verwendet werden. Damit würde SpaceX zu einem der größten Börsengänge der Geschichte zählen.

Die drei entscheidenden IPO-Termine im Überblick

Der Zeitplan für den SpaceX-Börsengang hat sich zuletzt auf drei konkrete Daten verdichtet:

4. Juni

: Roadshow – SpaceX-Führungskräfte präsentieren den IPO gemeinsam mit ihrem Investmentbanking-Team vor Investoren

11. Juni

: Preisfestsetzung – Festlegung der Preisspanne für die Aktien und der endgültigen Bewertung

12. Juni

: Möglicher erster Aktienverkauf – wobei bei internen Zeitplänen Verzögerungen nicht ausgeschlossen sind

Reuters berichtet zudem, dass SpaceX an der Nasdaq unter dem Tickersymbol SPCX gelistet werden soll. Die Nasdaq ist auch die Heimatbörse anderer großer Technologieunternehmen wie Apple, Microsoft und Amazon.

Besondere Regelung für Kleinanleger

Bemerkenswert ist die geplante Aktionärsstruktur: Elon Musk soll Berichten zufolge bis zu 30 Prozent der Aktien für kleinere Privatanleger reservieren wollen. Das ist deutlich mehr als bei typischen großen Börsengängen, bei denen in der Regel nur 5 bis 10 Prozent der Anteile für Kleinanleger vorgesehen sind. Für deutsche Privatanleger könnte dies eine ungewöhnlich gute Chance bedeuten, sich frühzeitig an dem Unternehmen zu beteiligen.

Allerdings wird SpaceX über eine duale Aktienstruktur verfügen. Aktien der Klasse B erhalten jeweils 10 Stimmrechte und bündeln die Kontrolle bei Musk und anderen Insidern. Die für öffentliche Investoren verfügbaren Aktien der Klasse A tragen hingegen jeweils nur eine Stimme. Dieses Modell ist aus anderen großen Tech-Börsengängen bekannt – etwa von Alphabet (Google) oder Meta – und sichert dem Gründer langfristig die unternehmerische Kontrolle.

Was Anleger jetzt beachten sollten

Trotz der Aufregung rund um den SpaceX-IPO ist Besonnenheit gefragt. Anleger sollten mit einer Investitionsentscheidung warten, bis ein vollständiger Prospekt veröffentlicht und die Details zur Preisgestaltung offiziell bekannt gegeben wurden. Erst dann lässt sich beurteilen, ob die angestrebte Bewertung gerechtfertigt ist und zu welchen Konditionen die Aktien tatsächlich ausgegeben werden. Bei allen genannten Terminen handelt es sich zudem um interne Planungen, bei denen Verschiebungen möglich sind.

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