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SpaceX-Aktie: Kann sie Anleger wirklich zu Millionären machen?

SpaceX startete mit einer Rekordbewertung von 1,77 Billionen Dollar – doch reicht das Potenzial für den Durchschnittsanleger?

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SpaceX-Aktie: Kann sie Anleger wirklich zu Millionären machen?

Space Exploration Technologies, besser bekannt als SpaceX, gilt vielen als der am stärksten gehypte Börsengang aller Zeiten. Das Unternehmen nahm beim IPO die Rekordsumme von 75 Milliarden Dollar ein und startete mit einer Erstbewertung von 1,77 Billionen Dollar – was SpaceX zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt macht. Viele Anleger fragen sich nun, ob die SpaceX-Aktie denselben Weg einschlagen kann wie Tesla, dessen CEO Elon Musk bereits viele Millionäre hervorgebracht hat.

Die entscheidende Frage lautet: Ist SpaceX ein echter „Millionärsmacher"? Die Antwort hängt laut einer Analyse von Motley Fool von zwei zentralen Faktoren ab – dem eingesetzten Startkapital und der geplanten Haltedauer der Aktie.

Zwei Faktoren bestimmen das Millionärspotenzial

Wer 800.000 Dollar investieren kann, muss lediglich ein Wachstum von 25 Prozent erzielen, um die Millionen-Dollar-Marke zu knacken. Wer hingegen mit 100.000 Dollar einsteigt, benötigt eine Verzehnfachung des Investments. Ähnlich verhält es sich mit dem Faktor Zeit: Bei einer Investition von 100.000 Dollar und einem Anlagehorizont von 20 Jahren sind die Chancen auf eine Million deutlich höher als bei einem Fünf-Jahres-Plan.

Für den Durchschnittsanleger ist es realistischer, einen langen Anlagehorizont mitzubringen, als eine sehr große Einmalsumme investieren zu können. Nimmt man als Beispiel eine Investition von 50.000 Dollar zum aktuellen Zeitpunkt, müsste das Investment um das 20-Fache wachsen, um die Millionen-Dollar-Marke zu erreichen.

Die Bewertung ist das größte Hindernis

Genau hier liegt das Problem: SpaceX wird derzeit mit rund 1,82 Billionen Dollar bewertet. Eine Verzwanzigfachung würde eine Marktkapitalisierung von 36,4 Billionen Dollar bedeuten. Einige Wall-Street-Analysten trauen SpaceX in den nächsten 15 bis 20 Jahren zwar eine Bewertung im Bereich von 30 Billionen Dollar zu – doch selbst das würde für eine Verzwanzigfachung nicht ausreichen.

Der Vergleich mit Tesla verdeutlicht das Dilemma. Tesla startete im Juni 2010 mit einer Erstbewertung von lediglich 1,7 Milliarden Dollar an der Börse. Eine Investition von 5.000 Dollar beim Tesla-IPO wäre heute mehr als 1,2 Millionen Dollar wert – wobei der Großteil der Gewinne nach 2020 erzielt wurde. Bei SpaceX fehlt dieser entscheidende Vorteil: Das Unternehmen startet bereits auf einem Bewertungsniveau, das Tesla erst nach Jahren erreichte.

SpaceX braucht ehrgeizige Projekte, um zu liefern

Das aktuelle Geschäftsmodell von SpaceX ist solide: Das Unternehmen ist der weltgrößte Anbieter für Weltraumstarts, betreibt eine lukrative KI-Infrastruktur und verfügt mit Starlink über ein florierendes Satelliten-Internetgeschäft. Doch diese Standbeine allein werden den Durchschnittsanleger nicht zum Millionär machen.

Dafür müsste SpaceX sehr ehrgeizige Projekte wie Weltraum-Rechenzentren realisieren und in den Markt hineinwachsen, den das Unternehmen selbst als den größten gesamten adressierbaren Markt der Geschichte prognostiziert – mit einem Volumen von 28,5 Billionen Dollar. Das ist eine enorme Wachstumshürde, die SpaceX erst noch überwinden muss.

Für manche Anleger – etwa jene mit sehr großem Startkapital oder einem Anlagehorizont von 30 Jahren und mehr – könnte SpaceX durchaus zum Millionärsmacher werden. Für den typischen Privatanleger jedoch erscheint dieses Szenario innerhalb des nächsten Jahrzehnts wenig realistisch. Wer ein Millionärspotenzial sucht, ist laut der Analyse besser beraten, sich nach Unternehmen umzusehen, die noch nicht mit Billionen bewertet werden.

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