Southwest Airlines will Gehaltskürzungen durchsetzen
Die Fluglinie könnte dennoch zusätzlich zahlreiche Angestellte entlassen.

Southwest Airlines (NYSE:LUV) fordert die Gewerkschaftsbeschäftigten auf, erstmals Lohnkürzungen zu akzeptieren, um Urlaub und Entlassungen bis zum Ende des nächsten Jahres zu vermeiden. CEO Gary Kelly, der seit März ein gekürztes Gehalt bezieht, sagte am Montag, dass er bis Ende nächsten Jahres auf sein Gehalt verzichten werde. Das kommt mit dem Verstreichen einer wichtigen Frist: Die Fluggesellschaften durften bis zum 1. Oktober keinen Urlaub nehmen oder Entlassungen vornehmen, da sie dieses Jahr 25 Milliarden Dollar an Beihilfen erhielten. Aber die Nachfrage ist immer noch deutlich niedriger als im Vorjahr. Southwest hat noch nie Arbeiterinnen und Arbeiter beurlaubt oder entlassen, warnt aber davor, dass einige Schritte ohne weitere Bundeshilfen unvermeidlich wären (was nicht so schnell zu geschehen scheint). "Wir können es uns einfach nicht leisten, noch länger zu warten", sagt Kelly und spielt damit vielleicht auf die Rivalen United Airlines (NASDAQ:UAL) und American Airlines Group (NASDAQ:AAL) an, die nach Ablauf der Frist mehr als 32.000 Kürzungen vorgenommen haben.
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