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South32 steigert Manganproduktion deutlich über Prognose

Australiens Bergbaukonzern profitiert von Erholung nach Zyklon und erzielt Rekord bei Versicherungszahlungen

South32 steigert Manganproduktion deutlich über Prognose

Der australische Bergbaukonzern South32 hat im ersten Quartal eine deutlich höhere Manganproduktion erzielt als erwartet und damit die Prognosen der Analysten übertroffen. Nach einer Erholung der Betriebsabläufe in Australien stieg die Förderung auf 1,4 Millionen Tonnen, was einem Zuwachs von 135 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Anstieg ist vor allem auf die erfolgreiche Umsetzung eines operativen Wiederherstellungsplans in den australischen Mangananlagen zurückzuführen. Diese hatten im vergangenen Jahr unter den Folgen des Tropensturms Megan gelitten, der die Infrastruktur erheblich beschädigt hatte.

Die Aktie des weltweit größten Manganproduzenten legte nach der Veröffentlichung der Zahlen um bis zu 6,3 Prozent zu und erreichte mit 3,315 australischen Dollar den höchsten Stand seit Ende März. Analysten von Jefferies bezeichneten die Ergebnisse als stark und verwiesen darauf, dass die zusätzlichen Kosten für Versicherungsleistungen zwar über ihren Erwartungen lagen, die Gesamtleistung der Kernaktivitäten jedoch positiv ausfiel.

South32 gab an, dass die Versicherungssumme im Zusammenhang mit den Schäden des Zyklons Megan inzwischen vollständig geregelt sei. Insgesamt wurden externe Versicherungsleistungen in Höhe von 503 Millionen US-Dollar bewilligt, nachdem eine zusätzliche Zahlung von 153 Millionen Dollar vereinbart worden war. Der Konzern profitierte insbesondere von seiner australischen Mangan-Sparte, die im Quartal 854.000 Tonnen produzierte, während im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres aufgrund der Wetterschäden keine Förderung möglich gewesen war.

In Südafrika dagegen sank die Manganproduktion im ersten Quartal auf 551.000 Tonnen und lag damit unter dem Vorjahreswert. Trotz der schwächeren Entwicklung in diesem Bereich hält das Unternehmen an seinen Produktionszielen für das gesamte Geschäftsjahr 2026 fest. Vorstandschef Graham Kerr erklärte, man werde weiterhin den Fokus auf die Aufrechterhaltung der operativen Dynamik legen und die Chancen nutzen, die sich aus den aktuell günstigen Marktbedingungen bei Industriemetallen ergeben.

Gleichzeitig bleibt die Zukunft des Aluminiumwerks in Mosambik ungewiss. South32 teilte mit, dass die Verhandlungen über eine bezahlbare Stromversorgung bislang keine Fortschritte gemacht hätten. Der Konzern warnte, dass die Gefahr einer Schließung der Anlage weiterhin bestehe. Das Werk gilt als ein zentraler Bestandteil der Produktionskette des Unternehmens im südlichen Afrika, ist jedoch stark von den Energiekosten abhängig.

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