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Sojabohnen und Mais legen nach USDA-Prognosen deutlich zu

CBOT-Agrarmärkte erholen sich: Sojabohnen und Mais steigen dank US-Ernteprognosen und Handelsoptimismus.

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Sojabohnen und Mais legen nach USDA-Prognosen deutlich zu

Die Agrarmärkte an der Chicago Board of Trade (CBOT) haben am Montag eine freundliche Tendenz gezeigt. Sowohl Sojabohnen als auch Mais verzeichneten spürbare Kursgewinne. Die Preisentwicklung wurde dabei von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, darunter offizielle Ernteprognosen des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) sowie geopolitische Erwartungen.

Sojabohnen-Futures konnten sich von den deutlichen Verlusten des vorangegangenen Freitags erholen. Die November-Kontrakte stiegen um 2-1/4 Cent auf 12,98-3/4 US-Dollar pro Scheffel (Bushel). Über verschiedene Kontrakte hinweg lagen die Gewinne zwischen 1 und 3 Cent.

Handelsoptimismus stützt die Sojabohnenpreise

Marktanalysten führen diesen Anstieg primär auf die Erwartungen im Vorfeld des anstehenden Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zurück. Händler spekulieren auf eine anhaltend starke Importnachfrage aus China, was den Preisen Unterstützung verlieh. Dies geschah trotz einer am Freitag veröffentlichten USDA-Prognose, die aufgrund höherer Erträge und einer größeren Erntefläche eine insgesamt gestiegene Sojabohnenproduktion signalisierte.

Parallel dazu verzeichneten auch die Mais-Futures Zuwächse. Die Dezember-Kontrakte stiegen um 3/4 Cent auf 5,31 US-Dollar pro Scheffel. Hier stützte eine gegenteilige USDA-Prognose den Markt: Das Ministerium hatte seine Ernteaussichten für US-Mais gesenkt, nachdem heißes Sommerwetter Sorgen über mögliche Ernteschäden geschürt hatte.

Rohölpreise als zusätzlicher Rückenwind

Zusätzlich zu den fundamentalen Daten aus dem Agrarsektor profitierten die Getreidemärkte laut Marktbeobachtern von steigenden Rohölpreisen. Diese übten eine allgemein stützende Wirkung auf die Rohstoffpreise aus. Die enge Verzahnung der Agrarmärkte mit dem Energiesektor zeigt sich immer dann, wenn Rohöl als Indikator für die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und die Wettbewerbsfähigkeit von Biokraftstoffen dient.

Für deutsche Anleger sind die Entwicklungen an den US-Agrarmärkten von Bedeutung, da die Preisbewegungen bei Sojabohnen und Mais auch die europäischen Futtermittel- und Lebensmittelpreise beeinflussen können. Zudem sind viele deutsche Agrarunternehmen und Händler eng mit den globalen Lieferketten verbunden. Die aktuellen USDA-Prognosen und die geopolitischen Signale aus dem US-chinesischen Verhältnis bleiben daher richtungsweisend für die weitere Preisentwicklung.

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