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Societe Generale, UBS und Banco Sabadell im Fokus der Analysten

Der europäische Bankensektor steht im Mittelpunkt aktueller Analystenbewertungen. Während Societe Generale mit soliden Quartalszahlen überzeugt, senkt Goldman Sachs die Empfehlung für UBS-Aktien. Bei der spanischen Banco de Sabadell sorgt ein überraschend

Societe Generale, UBS und Banco Sabadell im Fokus der Analysten

**Societe Generale plant umfangreiches Aktienrückkaufprogramm

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Die französische Großbank Societe Generale hat im vierten Quartal die Erwartungen in nahezu allen Geschäftsbereichen übertroffen. Lediglich das Marktgeschäft blieb hinter den Prognosen zurück, wie Analysten von Bank of America in einer aktuellen Studie berichten. Die Bank plant, in der kommenden Woche ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,5 Milliarden Euro zu starten.

Die Analysten Tarik El Mejjad und Lea George von der Bank of America sehen dabei noch Luft nach oben. Dank der soliden Kapitalausstattung erwarten sie, dass Societe Generale zusammen mit den Ergebnissen des zweiten Quartals einen weiteren Rückkauf im Wert von 2 Milliarden Euro ankündigen wird. Der Ausschüttungsmix der Bank hat sich deutlich zugunsten von Aktienrückkäufen gegenüber Dividenden verschoben. Trotz der positiven Nachrichten verloren die Aktien 2,4 Prozent.

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Goldman Sachs stuft UBS-Aktie herab

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Die Schweizer Großbank UBS Group profitierte zuletzt von höher als erwarteten Effizienzgewinnen aus der Integration der Credit Suisse. Doch dieser Rückenwind lässt nach, warnen die Analysten von Goldman Sachs. Die Bank senkte ihre Empfehlung für die UBS-Aktie von "Buy" auf "Neutral" und reduzierte das Kursziel von 41,50 auf 38 Schweizer Franken.

Die von UBS vorgelegte Prognose für 2028 deckt sich weitgehend mit den Konsensschätzungen. "Obwohl wir davon ausgehen, dass die Ziele ein gewisses Maß an Konservatismus enthalten könnten, erwarten wir ein geringeres Potenzial für eine Outperformance im Vergleich zur vorherigen Phase des Integrationszyklus", erklären die Analysten. Dies sei auf den Reinvestitionsbedarf innerhalb des Unternehmens zurückzuführen. Künftige Einsparungen würden eher aus den Kernbereichen als aus den zur Abwicklung vorgesehenen Einheiten stammen. Die UBS-Aktie gab daraufhin 1,5 Prozent auf 33,48 Franken nach.

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Überraschender Führungswechsel bei Banco de Sabadell**

Die spanische Banco de Sabadell hat Marc Armengol, derzeit Chef der britischen Tochter TSB, als Nachfolger von CEO Cesar Gonzalez-Bueno ausgewählt. Die Entscheidung kam überraschend, da der aktuelle Geschäftsplan für den Zeitraum 2025 bis 2027 noch läuft, wie Analysten von Autonomous Research anmerken.

Innerhalb von anderthalb Jahren hat Sabadell damit die Positionen des CEO und CFO neu besetzt – in beiden Fällen mit langjährigen internen Managern. Armengol bringt einen technologischen Hintergrund in die Position ein. "Basierend auf der Kommunikation glauben wir nicht, dass dies vorerst signifikante Änderungen am operativen Geschäft oder am Geschäftsplan 2025-27 impliziert", so die Analysten. Dennoch reagierte der Markt nervös: Die Sabadell-Aktie verlor 5,6 Prozent.

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