Smaragdexport in Sambia vor neuen Herausforderungen
Gemfields fordert Abschaffung der 15 % Exportsteuer für Investitionssicherheit

Der Edelsteinproduzent Gemfields hat die Regierung von Sambia dazu aufgefordert, die kürzlich wiedereingeführte Exportsteuer von 15 % auf Smaragde wieder abzuschaffen. Die Steuer wurde am 1. Januar erneut eingeführt, nachdem sie 2019 ausgesetzt worden war. Sambia, das weltweit nach Kolumbien der zweitgrößte Produzent von Smaragden ist, könnte durch diese Maßnahme laut Gemfields die Nachhaltigkeit und Attraktivität von Investitionen im Edelsteinsektor gefährden.
Gemfields erklärte in einer Mitteilung, dass das Unternehmen mit der sambischen Regierung in Dialog treten werde, um entweder eine erneute Aussetzung der Exportsteuer oder deren vollständige Streichung aus der Gesetzgebung zu erreichen. Der in Guernsey ansässige Konzern ist auf die Förderung und Vermarktung von Farbsteinen spezialisiert und betreibt unter anderem die Kagem-Smaragdmine in Sambia. Diese gilt als eine der größten Smaragdminen der Welt. Neben der Mine gehören zu Gemfields auch die renommierte Schmuckmarke Fabergé sowie eine Rubinmine in Mosambik.
Im Jahr 2023 gab Gemfields bekannt, dass die Kagem-Mine 31 % ihrer Einnahmen in Form von Mineralroyalties, Körperschaftssteuern und Dividenden an die sambische Regierung abgeführt hat. Gemfields hält 75 % der Anteile an der Mine, während die restlichen 25 % im Besitz der Regierung Sambias sind. Seit 2009 hat die Kagem-Mine einen kumulierten Umsatz von 1,1 Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf von Smaragden erzielt, wie das Unternehmen weiter mitteilte.
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Zur AktienanalyseMit der Wiedereinführung der Exportsteuer könnten laut Gemfields jedoch wichtige Investitionen in Gefahr geraten, die zur weiteren Entwicklung des Sektors beitragen könnten. Das Unternehmen betont die Bedeutung eines stabilen und investorenfreundlichen regulatorischen Umfelds, um die Wettbewerbsfähigkeit Sambias als bedeutender Smaragdproduzent zu sichern.


