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Smackover Lithium vergibt EPCM-Vertrag für Arkansas-Lithiumprojekt

Standard Lithium und Equinor beauftragen Wood Group mit Engineering und Baumanagement für das South West Arkansas Lithiumprojekt.

Smackover Lithium vergibt EPCM-Vertrag für Arkansas-Lithiumprojekt

Smackover Lithium, die Partnerschaft zwischen Standard Lithium Ltd. (TSXV/NYSE American: SLI) und Equinor, hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur endgültigen Investitionsentscheidung erreicht. Das Unternehmen gab bekannt, dass es eine EPCM-Vereinbarung (Engineering, Beschaffung und Baumanagement) mit Wood Group USA, Inc. abgeschlossen hat. Der Vertrag konzentriert sich auf den Upstream-Bohrlochfeld-Teil des South West Arkansas Projekts, kurz SWA-Projekt.

Wood ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Beratung, Engineering und Betrieb für den Energie- und Rohstoffsektor. Das Unternehmen beschäftigt rund 33.000 Mitarbeiter in etwa 50 Ländern und verfügt über umfassende Expertise in der Leitung komplexer, multidisziplinärer EPCM-Projekte – unter anderem im Bereich Lithium und andere Mineralien.

Umfang des Bohrlochfeld-Projekts

Das Bohrlochfeld des SWA-Projekts umfasst vier Bohrplätze, die insgesamt zwölf Förder- und zehn Injektionsbohrungen unterstützen. Hinzu kommen Sole-Sammel- und Rücklaufleitungen von den Bohrplätzen zur zentralen Verarbeitungsanlage (CPF) sowie ein Gassammelsystem. Wood wird EPCM-Dienstleistungen für die Übertageanlagen des Bohrlochfelds erbringen, einschließlich der Bohrplätze, Rohrleitungen und zugehörigen Schnittstellen zu Drittanbietern.

Die Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Upstream-Bohrlochfeld machen weniger als ein Drittel der geschätzten Gesamtinvestitionsausgaben des Projekts aus. Die aktuellsten Details dazu sind in der am 15. Oktober 2025 eingereichten endgültigen Machbarkeitsstudie enthalten. Eine separate EPCC-Vereinbarung (Engineering, Beschaffung, Bau und Inbetriebnahme) für die zentrale Verarbeitungsanlage, welche den Prozess der direkten Lithiumextraktion und die Umwandlung in batterietaugliches Lithiumcarbonat umfasst, soll mit einem anderen Vertragspartner unterzeichnet werden – ebenfalls im zweiten Quartal.

Begrenzte Arbeitsfreigabe vor der Investitionsentscheidung

Die Vereinbarung beinhaltet zunächst eine begrenzte Arbeitsfreigabe (Limited Notice to Proceed, LNTP). Diese ermöglicht es, Arbeiten an Schlüsselaktivitäten fortzusetzen, um das Projektrisiko zu verringern und den Bauzeitplan zu optimieren. Im Rahmen der LNTP konzentrieren sich die Arbeiten auf Detail-Engineering, die Vorantreibung von Genehmigungsverfahren sowie frühe Beschaffungsaktivitäten zur Identifizierung und Einbindung von Auftragnehmern und Lieferanten für wichtige Ausrüstungen und Materialien.

Eine vollständige Arbeitsfreigabe (Full Notice to Proceed) soll Wood nach einer positiven endgültigen Investitionsentscheidung erteilt werden, die für das Jahr 2026 vorgesehen ist. Dr. Andy Robinson, Präsident und COO von Standard Lithium, betonte die Bedeutung dieses Schritts: „Der Abschluss dieser Vereinbarung wurde durch unseren 18-monatigen detaillierten Front-End-Engineering-Design-Prozess (FEED) ermöglicht, der zu einer soliden Kapitaldefinition geführt hat und entscheidend ist, während wir uns auf eine endgültige Investitionsentscheidung vorbereiten, um kurz darauf mit dem Bau zu beginnen."

Strategische Bedeutung für die US-Lieferkette

Das SWA-Projekt ist darauf ausgelegt, in seiner ersten Phase jährlich 22.500 Tonnen batterietaugliches Lithiumcarbonat zu produzieren. Richard Neale, Regional President Americas bei Wood, hob die strategische Relevanz hervor: „Batterietaugliches Lithiumcarbonat ist entscheidend für die Stärkung der inländischen Lieferkette in den Vereinigten Staaten, und dieses Projekt stellt einen bedeutenden Schritt zur Sicherung kritischer Mineralien dar."

Smackover Lithium wurde im Mai 2024 gegründet und entwickelt mehrere Projekte zur direkten Lithiumextraktion (DLE) im Südwesten von Arkansas und in Osttexas. Standard Lithium hält eine Beteiligung von 55 Prozent, Equinor die verbleibenden 45 Prozent, wobei Standard Lithium die Betriebsführung beibehält. Das Projekt wird zudem vom US-Energieministerium unter der Fördernummer DE-MS0000099 unterstützt.

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