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Simbabwe erlaubt zum ersten Mal den Verkauf von medizinischem Cannabis

Bereits 2019 hat das Land das Verbot des Cannabisanbaus zu kommerziellen Zwecken aufgehoben

Simbabwe erlaubt zum ersten Mal den Verkauf von medizinischem Cannabis

Simbabwe hat zum ersten Mal den Weg für den Verkauf von medizinischen Cannabisprodukten geebnet. Die Medicines Control of Zimbabwe (MCZ) hat Anträge für Cannabis- und Hanfproduzenten, -hersteller, -importeure, -exporteure und -apotheker geöffnet.

Die MCZ hat nun Vorschriften angekündigt, die Investitionen in diesem Sektor leiten werden, da das vom Westen sanktionierte Land auf den wachsenden globalen Cannabismarkt setzt. Das Land, das zu den weltweit führenden Tabakproduzenten gehört, erwägt eine Umstellung von Tabak auf Cannabis, da die Beliebtheit von Tabak abnimmt, während Cannabis an Popularität gewinnt und weltweit legalisiert wird.

Simbabwe hob 2019 das Verbot des Cannabisanbaus zu kommerziellen Zwecken auf und erteilte im selben Jahr die erste Lizenz für die Herstellung von medizinischem Cannabis. Im vergangenen Jahr hat das Land 30 Tonnen Industriehanf in die Schweiz exportiert.

In diesem Jahr hat Präsident Emmerson Mnangagwa im Mai eine 27 Millionen Dollar teure medizinische Cannabisfarm und -verarbeitungsanlage in Betrieb genommen, die der Swiss Bioceuticals Limited gehört.

Damals teilte er auch mit, dass 54 Unternehmen Lizenzen für die Produktion von Cannabis erhalten hätten und 15 davon bereits in Betrieb seien.

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