ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Silber erreicht Rekordhoch über 65 Dollar

Arbeitsmarktdaten und Zinserwartungen treiben Edelmetalle

Silber erreicht Rekordhoch über 65 Dollar

Silber und Gold haben zur Wochenmitte deutlich zugelegt, nachdem neue Arbeitsmarktdaten aus den USA auf eine Abkühlung der Konjunktur hingedeutet haben. Silber überschritt dabei erstmals die Marke von 65 US-Dollar je Feinunze und erreichte im Tagesverlauf ein neues Rekordhoch. Der Preisanstieg setzte sich vor dem Hintergrund einer angespannten Angebotslage, einer robusten industriellen Nachfrage sowie wachsender spekulativer Aktivitäten fort.

Der Spotpreis für Silber stieg zeitweise auf 66,52 US-Dollar je Feinunze und notierte zuletzt weiterhin klar im Plus. Marktbeobachter verwiesen darauf, dass Silber zunehmend als strategisch wichtiges Metall wahrgenommen werde. Neben seiner Rolle in der Industrie, insbesondere im Bereich erneuerbarer Energien, habe sich Silber auch zu einem bevorzugten Instrument für Investoren entwickelt, die auf weiter steigende Preise setzen. Die Kombination aus begrenztem Angebot und stabilen Nachfrageaussichten habe diese Entwicklung begünstigt.

Auch Gold konnte zulegen, wenn auch in geringerem Umfang. Der Goldpreis wurde durch die Erwartung weiterer Zinssenkungen in den Vereinigten Staaten gestützt. Aktuelle Daten zeigten, dass die Zahl der neu geschaffenen Stellen geringer ausfiel als erwartet, während die Arbeitslosenquote auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren gestiegen ist. Diese Signale eines nachlassenden Arbeitsmarktes haben die Annahme verstärkt, dass die US-Notenbank ihren geldpolitischen Lockerungskurs fortsetzen könnte.

Nichtverzinsliche Anlagen wie Gold profitieren in der Regel von einem Umfeld sinkender Zinsen. Bereits in der Vorwoche hatte die Federal Reserve ihre Leitzinsen erneut gesenkt. Aussagen des Notenbankpräsidenten wurden von den Finanzmärkten als weniger restriktiv interpretiert, was die Erwartungen an zusätzliche Zinsschritte in den kommenden Jahren verstärkte. Anleger richten ihren Blick zudem auf anstehende Inflationsdaten aus den USA, die als wichtige Entscheidungsgrundlage für die Geldpolitik gelten.

Auch andere Edelmetalle verzeichneten kräftige Gewinne. Platin erreichte den höchsten Stand seit mehr als 17 Jahren, während Palladium ebenfalls zulegen konnte. Marktteilnehmer führten diese Entwicklung auf eine breite Stärke im sogenannten weißen Metallsektor zurück. Zusätzlich sorgten politische Entscheidungen in Europa für Impulse, da mögliche Änderungen in der Regulierung des Automobilsektors die Nachfrageerwartungen beeinflussen.

Geopolitische Faktoren spielten ebenfalls eine Rolle. Neue Spannungen im Zusammenhang mit Maßnahmen der US-Regierung gegen den Ölsektor Venezuelas erhöhten die Unsicherheit an den Märkten. In diesem Umfeld suchten Investoren verstärkt Zuflucht in Edelmetallen, die traditionell als Absicherung gegen wirtschaftliche und politische Risiken gelten.

SilberEdelmetalleInvestitionen

Disclaimer